Rekordjahrgang in Petershausen: 77 Kinder starten ins Schulleben

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77 Kinder haben in Petershausen am Dienstag ihren ersten Schultag. © Jonas Güttler

In der Gemeinde Petershausen gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Rekordjahrgang. Ab Dienstag lernen dort 291 Schülerinnen und Schüler-

Petershausen – Schon ins vergangene Schuljahr war die Grundschule Petershausen mit einer Rekordzahl an Schülern gestartet, heuer wird dieser Wert noch einmal getoppt mit 291 Buben und Mädchen, die ab dem heutigen Dienstag dort lernen. Neu ins Schulleben starten 77 Erstklässler in drei Klassen der ersten Jahrgangsstufe.

Mehr Schüler bedeuten auch mehr, nämlich nun 13 Klassen im Schulhaus. Ein Gruppenraum wurde deshalb zum Klassenzimmer umgebaut. „Zum Glück haben wir dafür Raumkapazitäten, jedenfalls noch“, sagt die Petershauser Schulleiterin Alexandra Wolff. Ob der vielfach prognostizierte Rückgang der Schülerzahlen je in Petershausen zu beobachten sein wird, bleibe fraglich. Denn in der Wachstumsregion „gibt es immer Zuzug von Familien“, ist die Rektorin überzeugt.

Premiere beim Ganztagsangebot

Auch der Ganztagszug an der Grundschule Petershausen, der 2020 gestartet ist, verzeichnet heuer eine Premiere: Erstmals gibt es je eine Ganztagsklasse in jeder der vier Jahrgangsstufen von Klasse eins bis vier. Bisher wies der Ganztag eine Lücke auf, nachdem 2021 keine Eingangsklasse gebildet werden konnte. Nun aber ist dieses besondere Angebot, bei dem sich Lernen, Üben, Sport und Freizeitangebote bis in den Nachmittag hinein abwechseln, „sehr gut nachgefragt“, wie Schulleiterin Wolff betont.

 Wir haben auch Kapazitäten für schöne Sachen, es wird Arbeitsgemeinschaften geben wie Chor, Schulgarten oder eine Kreativ-AG.

Erstmal habe die Schule heuer keine Gastschulanträge genehmigen können, da es so viele Anmeldungen von Familien aus dem Gemeindegebiet gab. „Auch in den anderen Jahrgangsstufen wird die Ganztagsklasse nachgefragt.“ Vor dem Hintergrund, dass andere Grundschulen beim Ganztagsangebot zu kämpfen haben, sei dies eine schöne Entwicklung, betont Wolff.

Und noch eine Tendenz ist erfreulich: Obwohl mehr Schüler in mehr Klassen auch mehr Lehrkräfte benötigen, gebe es bei der Lehrerversorgung „erstmals seit Jahren wieder Luft.“ Das bedeutet konkret, dass nicht nur der Regelunterricht und Förderkurse zuverlässig stattfinden können. „Wir haben auch Kapazitäten für schöne Sachen, es wird Arbeitsgemeinschaften geben wie Chor, Schulgarten oder eine Kreativ-AG.“

Nicht zuletzt freut die Schulfamilie, dass die geplante Sanierung des alten Schulgebäudes von der Gemeinde weiterverfolgt wird. Notwendig ist Vieles, von Lärmschutz, energetischen Maßnahmen über neues Mobiliar, IT-Ausstattung oder Bodenbeläge. Was umgesetzt wird, hängt davon ab, wird auch davon abhängen, was die Gemeinde finanziell stemmen kann. „Aber es geht einen Schritt weiter, es tut sich was, darüber freuen wir uns.“

Erst einmal werden aber jetzt am kommenden Dienstag die Erstklässler herzlich willkommen geheißen, und zwar traditionell mit einer kleinen Begrüßungsfeier.

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