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VonUrsula Gallmetzerschließen
Kurz nach der Europameisterschaft traten die BMX-Teams aus der Region am zweiten Juniwochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart an. Über 400 Athleten bewiesen ihr Können auf der anspruchsvollen Strecke des Olympiastützpunktes
Weilheim –. Mit dabei waren 14 Teilnehmer des BMX-Teams Weilheim und 22 Sportler des MC Peißenberg. Am Samstag wurde zunächst die Deutsche Meisterschaft der Championship Klassen sowie der „Cruiser Cup Deutschland” ausgetragen. Am Sonntag starteten dann die Challenge-Klassen im Deutschlandcup. Hier traten die jüngeren Racer im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren an.
MC Weilheim
Jamiro Löbel (Boys 15/16) hatte einen vielversprechenden Start, stürzte jedoch im zweiten Vorlauf und musste verletzungsbedingt aufhören. Elias Hartmann (Boys 13/14) musste sich in einem starken Teilnehmerfeld bereits in der Vorrunde geschlagen geben. Timo Künne schaffte es nach soliden Vorläufen in der gleichen Klasse bis ins Viertelfinale, kam dort aber nicht weiter.
Bei den Cruisern erzielten Regine Rill (Cruiser Women) mit Platz sechs und Torsten Perlik (Cruiser 45-49) mit Platz acht respektable Ergebnisse.
Für Marlon Abenthum, Maximilian Pain und Valentin Rill (Boys 11/12) sowie Konstantin Rill (Boys 7/8) war nach den Vorläufen im Deutschlandcup Schluss.
In der Klasse der „Boys 9/10“ gingen Johannes Hartmann und Gregorio Frison an den Start. Hartmann begann nach einem Sturz vorsichtig, steigerte sich jedoch kontinuierlich und erreichte das Viertelfinale. Gregorio Frison dominierte alle Vorläufe, musste sich jedoch im Finale nach einem Fotofinish mit nur drei Millisekunden Rückstand mit dem zweiten Platz zufriedengeben.
Anika Rill (Girls 9/10) verteidigte mit starken Vorläufen erfolgreich ihren vierten Platz vom Vorjahr. Anastasia Frison (Girls 11/12), die kürzlich den fünften Platz bei der Europameisterschaft belegte, dominierte die Vorläufe und erreichte im Finale den zweiten Platz, knapp hinter der amtierenden Weltmeisterschaftsdritten.
Die amtierende bayerische Meisterin, Antonia Pain, die jüngste Teilnehmerin des Weilheimer Teams, gewann alle Vorläufe deutlich und sicherte sich mit einem souveränen Finale den Sieg in ihrer Klasse „Girls 5/6“.
MC Peißenberg
Simon Glas (Boys 13/14) verpasste bei der Deutschen Meeisterschaft knapp das Halbfinale. In derselben Klasse belegte Marvin Hellmer den 13. Platz, nachdem er knapp das Halbfinale verfehlte. Benjamin Guggenmos (Boys 15/16) erlitt im ersten Vorlauf einen Schlüsselbeinbruch und musste abreisen. Maximilian Stölzl lieferte in der gleichen Klasse stabile Vorläufe ab und erreichte den sechsten Platz.
Hannah Fink (Girls 13/14), die sich mit aufsteigender Tendenz immer mehr in der Bundesliga bewährt, konnte sich abermals gut behaupten. Sie holte in ihrer Klasse schließlich Bronze. Lena Tafertshofer (Girls 15/16) siegte in drei Vorläufen. Im Finale konnte sie zwei Konkurrentinnen jedoch nicht überrunden und legte einen guten dritten Platz hin.
Jakob Lengger (Junior Men) musste als einziger Peißenberger die Prosection mit zwei großen Sprüngen meistern. Obwohl ihm das gut gelang, hatte er Pech: Er wurde beim Sturz eines Kontrahenten im Zweikampf um Platz fünf auf der Zielgerade mitgerissen und fuhr dadurch erst als Achter ins Ziel.
Gut lief es für die Cruiser. An der EM-Dritten Stephanie Fink (Cruisers Women) kam in allen Rennen keine andere Fahrerin vorbei, sodass sie schließlich als Deutsche Meisterin auf dem Treppchen stand. Nicht einmal eineinhalb Sekunden nach ihr fuhr Teamkollegin Simone Hain als Dritte durchs Ziel.
Markus Huber (Cruiser 40-44) ließ sich ebenfalls nicht überholen. Er war immer ganz vorne und sicherte sich den Platz als Deutscher Meister in seiner Klasse. Drei Plätze nach im sauste Max Fink über die Ziellinie und somit auf Platz vier. Thomas Glas (Cruiser 45-49) landete auf Platz sieben, Luca Wess (Cruiser bis 39 Jahre) auf Platz sechs.
Am zweiten Renntag zeigten die Peißenberger Mädchen ihre Klasse. Paula Huber (Girls 7/8) und ihre Schwester Lena Huber (Girls 9/10) taten es ihrem Vater Markus Huber gleich und führten fast immer das Rennfeld an. Beide wurden Deutsche Meisterinnen. Franziska Lengger (Women 17+) gelang dies ebenfalls. Sie verteidigte ihren Titel vom Vorjahr und holte erneut Gold. Miriam Thumann kehrte nach einer langen Verletzungspause zurück und belegte in derselben Klasse den dritten Platz.
In den stark besetzten Jungsklassen kämpften sich die Peißenberger Fahrer durch das große Teilnehmerfeld. Hannes Pixner (Boys 7/8) erreichte das Halbfinale und belegte den 15. Platz. Almi Nebijewski zeigte bei den Neun- und Zehnjährigen gute Vorläufe, während Henrik Schmidtke nach dem Viertelfinale ausschied. Vinzenz Kronacker (Boys 11/12) schied nach den Vorläufen aus, und Jonas Hellmer hatte nach dem Halbfinale den siebten Platz inne.
Mit den Erfolgen im Rücken bereiten sich die BMX-Teams nun auf weitere Rennen vor. Bereits am Wochenende, 6. und 7. Juli, stehen in Peißenberg das nächste Bayernliga-Rennen und das nächste Rennen der ADAC-Rennserie an. Die heimischen Teams hoffen auf zahlreiche Zuschauer, die sie lautstark anfeuern und unterstützen.
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