Im Wasser mit Florian David Fitz

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Sicherheit am Set: Die DLRG Erding hat bei einem Filmdreh an der Isar in München mit Schauspieler Florian David Fitz (3.v.r.) die Absicherung übernommen (v.l.): Jürgen Spiegel, Clara Hach, Thomas Wolff, Julia Hirschbeck, Tobias Gocke, Ryan Scicluna, Toni Bernhardt, Adrian Reuter und Stefan Miklos. © DLRG Erding

Mitglieder der DLRG Erding haben bei einem Nachtdreh an der Isar für sichere Filmszenen gesorgt.

Erding – Filmluft geschnuppert haben zehn Mitglieder der DLRG Erding. Die Wasserretter, die am Moosinninger Weiher stationiert sind, haben sich schon seit einiger Zeit bei Produktionsfirmen für Film und Fernsehen einen Namen gemacht, wenn es um die Absicherung von Dreharbeiten im Wasser geht. Dieses Mal durften die Helfer beim Dreh mit Schauspieler Florian David Fitz an der Isar helfen.

Eine Woche davor sei die DLRG für die Absicherung angefragt worden, erzählt Vorsitzender Stefan Miklos. Der Grund: „Kameramann, Darsteller und Stuntdoubles sollten im Wasser sein, und die Isar ist ein fließendes Gewässer mit durchaus herausfordernder Strömung.“ So waren die Retter schließlich eine Nacht lang für die Sicherheit an und in der Isar verantwortlich. Sie haben auf Höhe der Wittelsbacherbrücke in München unter anderem den Boden auf gefährliche Objekte abgesucht und die Strömung analysiert. Zusätzlich haben sie die medizinische Betreuung übernommen, in Kooperation mit dem ASB München, „der uns einen Rettungswagen zur Verfügung gestellt hatte“, berichtet Miklos.

Er selbst hatte die Einsatzleitung, außerdem waren drei Rettungssanitäter, ein Bootsführer sowie mehrere Wasser- und Strömungsretter der DLRG Erding dabei. Einer von ihnen durfte als Double fungieren: „Die Stuntmänner mussten unter anderem mit dem Gesicht nach unten treiben. Das haben wir dargestellt, damit beim Dreh dann die Kameraeinstellungen passen“, erzählt Miklos.

Für die Wasserretter hatte der Drehtag um 19 Uhr begonnen. Ein Teil der Crew war schon vor Ort, hat die Beleuchtung aufgebaut „und den Schnee verteilt, weil das Ganze im Winter spielt“. Die DLRG hat derweil ihr Motorrettungsboot ins Wasser gelassen, die Strömungsretter haben sich einsatzbereit gemacht. „Kurz nach Mitternacht ist der Dreh dann gestartet und hat sich durch die ganze Nacht gezogen“, erzählt Miklos.

Er lobt die „super Zusammenarbeit“ mit der Regie: „Erst wenn wir unser Go gegeben haben, dass es wirklich sicher ist, haben sie gedreht.“ Und Schauspieler Fitz? „Der ist ein total lieber, netter Mensch.“ Wann und wo der Film zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.

Um 5.30 Uhr haben die Wasserretter das Set verlassen: „Es war eine lange Nacht, aber ein absolutes Erlebnis“, sagt Miklos, der noch einen wichtigen Appell an alle Erholungssuchenden hat: „Die Isar ist nicht geeignet, um darin zu schwimmen oder mit Booten zu fahren. Es können gefährliche Gegenstände im Wasser sein, es gibt Strömungen und Strudel: Die Isar ist kein Badeweiher“, so seine eindringliche Mahnung.

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