Florian Silbereisen schippert das ZDF-„Traumschiff“ am Neujahrsabend nach „Afrika: Madikwe“. Nicht alle seiner Passagiere treten die Reise aus purer Abenteuerlust an. Emilia Gronewald und Oliver Stiller reisen zwar unabhängig voneinander, beide tragen jedoch denselben Plan mit sich: Sie wollen die Kreuzfahrt nicht überleben. Erst an Bord begegnen sie sich zufällig und erkennen, dass sie in ihrer Hoffnungslosigkeit nicht allein sind.
Abschied von der klassischen „Traumschiff“-Formel
Mit dieser Geschichte entfernt sich die Serie bewusst von dem Erfolgsrezept, das ihr Schöpfer Wolfgang Rademann einst formuliert hatte: Gefühl, Exotik, Humor und Spannung – jedoch ohne Tod und Abgründe. Die Afrika-Folge bricht dieses Prinzip erstmals.
Auch für Hauptdarsteller Florian Silbereisen, der zuletzt eine bittere Quotenniederlage einstecken musste, ist die Episode außergewöhnlich. Gegenüber „Bild“ sagt er: „Ich kann mich nicht erinnern, dass so eine Geschichte auf dem Traumschiff schon mal erzählt wurde.“
Gleichzeitig betont Silbereisen die Entwicklung der Figuren im Verlauf der Reise. Die Geschichte zeige, „dass das Leben schön ist und viel mehr bietet, als sie sich vorgestellt haben“. Die Begegnungen und Erfahrungen führten dazu, „dass das Denken sozusagen die Richtung wechselt“.
ZDF äußert sich zum Thema
Der Sender, der den Handlungsstrang auch in der Folgenvorschau erzählt, selbst ordnet die Folge als Teil eines größeren Erzählanspruchs ein. Eine ZDF-Sprecherin erklärte gegenüber „Bild“ dass „Das Traumschiff“ das Leben in all seinen Facetten abbilde, Geschichten erzähle, die berühren und nachdenklich machen – am Ende jedoch eine positive Botschaft stehen solle.
Übrigens: Schon die Novemberfolge vom ZDF-„Traumschiff“ sorgte bei den Zuschauern für Furore.
Sie leiden an Suizidgedanken? Eine Anlaufstelle für alle Menschen in psychischer Not ist die Telefonseelsorge mit den deutschlandweiten Telefonnummern 08001110-111 oder -222.
Wenn Sie sich Hilfe suchen möchten und nach einem ambulanten Therapieplatz suchen, können Sie bei der 116117 anrufen. Dort werden Ihnen Anspechpartner und Termine vermittelt.
Die Internetplattform „Freunde fürs Leben“ gibt Hilfestellung bei drohendem Suizid. Die AGUS ist eine bundesweite Selbsthilfeorganisation für Trauernde, die einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren haben. Weitere Informationen finden Sie auch bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention. Ein Verzeichnis von Beratungsstellen finden Sie hier: Suizidprophylaxe.de.