Acht der schönsten Ausflugsziele in Trier

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Zwischen Porta Nigra und Römerbrücke: Wir stellen acht faszinierende Ausflugsziele in Trier voller historischer Highlights vor.

Trier – Im äußersten Westen von Rheinland-Pfalz, nahe der Grenze zu Luxemburg, liegt die bezaubernde Römerstadt Trier. Die Stadt an der Mosel, geprägt von antiken Bauwerken, einzigartigen Kunstschätzen und dem römischen Einfluss, bietet zahlreiche Entdeckungsmöglichkeiten. Wir präsentieren euch acht der schönsten Ausflugsziele.

Ein Wahrzeichen von besonderem Reiz: Die „Porta Nigra“

Die „Porta Nigra“, auch als Schwarzes Tor bekannt, wurde im Jahr 170 n. Chr. von den Römern errichtet und gilt als das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Seit 1986 gehört es, wie viele andere Relikte in Trier, zum UNESCO-Welterbe. Das beeindruckende Tor kann man von den dunklen unteren Ebenen bis zum hellen Obergeschoss von innen erkunden. Wer eine 1800-jährige Zeitreise erleben möchte, sollte die Erlebnistour „Das Geheimnis der Porta Nigra“ mit einem römischen Zenturio, dargestellt von einem Schauspieler, besuchen.

Die Porta Nigra in Trier angeleuchtet bei Nacht.
Die Porta Nigra ist auch bei Nacht ein Hingucker. © IMAGO / blickwinkel

Auf den Spuren von Karl Marx

So manche Berühmtheit von Popkultur bis Politik stammt aus Rheinland-Pfalz. Der wohl bekannteste Sohn Triers ist der Philosoph und Ökonom Karl Marx. An vielen Orten kann man das Leben und den Einfluss des deutschen „Vaters des Kommunismus“ entdecken. Eine Tour durch die Altstadt, beginnend bei seiner Geburtsstätte, dem Karl-Marx-Haus, das heute ein Museum ist, lohnt sich. Stopps bei der Karl-Marx-Statue oder im Rheinischen Landesmuseum sind ebenfalls empfehlenswert.

Karl-Marx-Büste von Fritz Cremer vor dem Karl-Marx-Haus in Trier.
Karl Marx zählt zu den bekanntesten Gesichtern der Stadt Trier. © IMAGO/Joko

Historischer Spaziergang über die Mosel: die Römerbrücke

Ein weiteres beliebtes Ziel in Trier ist die Römerbrücke. Heute überqueren täglich Tausende von Autos, Radfahrern und Fußgängern die Mosel über diese Brücke. Ursprünglich wurde sie im Jahr 144 n. Chr. von den Römern erbaut, was sie zur ältesten Brücke Deutschlands macht und zu einem echten Highlight für Touristen.

Sonnenuntergang über der Römerbrücke in Trier.
Die älteste Brücke Deutschlands ist bis heute ein Highlight. © IMAGO/Volker Preusser

Deutschlands ältestes Bauwerk: das Amphitheater

Auch das älteste Bauwerk Deutschlands befindet sich in Trier. Das Amphitheater in der damals als „Augusta Treverorum“ bekannten Kaiserstadt zog einst Massen für Theateraufführungen und Spiele an. In den natürlichen Hang des Petrisbergs eingebettet, ist diese historische Stätte definitiv einen Besuch wert.

Blick auf die Arena im historischen römisches Amphitheater von Trier, Rheinland-Pfalz.
Das Amphitheater in Trier gilt als ältestes, noch erhaltenes Bauwerk in Deutschland. © IMAGO/imageBROKER/Frank Schneider

Baden wie ein römischer Kaiser

Die höchsten erhaltenen Mauern der Kaiserthermen ragen fast 19 Meter in die Höhe. Die prächtigen Fassaden und Fensterarkaden lassen erahnen, wie die wohlhabenden Römer hier einst badeten und entspannten. Die Gänge sind bis heute zugänglich, und gegenüber kann man im Stadtbad – wenn auch weniger luxuriös – selbst ins Wasser springen.

Die Ruinen der Kaiserthermen in Trier.
Hier haben die reichen Römer früher in 40 Grad-heißem Wasser gebadet. © IMAGO / Panthermedia

Ein Bummel über den Marktplatz am Trierer Dom

Architekturliebhaber sollten den Trierer Dom nicht verpassen, der eine Mischung verschiedener europäischer Baustile seit der Antike bietet. Wer hingegen in Shoppinglaune ist, wird auf dem Hauptmarktplatz, liebevoll „Triers Wohnzimmer“ genannt, fündig. Im Winter findet hier einer der besten Weihnachtsmärkte Deutschlands statt.

Marktpaltz und mittelelalterliche Häuser in Trier.
Am Marktplatz kann man nicht nur shoppen, sondern auch die schönen Altstadt-Häuser bewundern. © IMAGO/imageBROKER/Daniel Schoenen

Kurfürstliche Entspannung im Palaisgarten

Im Kurfürstlichen Palais verkehrten einst Kurfürsten und Bischöfe. Das prächtige Innere, einschließlich des „roten Turms“, ist besonders für Liebhaber des Rokoko-Stils sehenswert. Bei gutem Wetter lädt der elegante Palastgarten zu einem Spaziergang ein, wo man sich zu Skulpturen und Einheimischen gesellen kann, die auf der großen Wiese ihren Feierabend genießen.

Romantischer Ausblick von der Mariensäule

Wenn die Sonne untergeht, ist es Zeit, den Pulsberg zu erklimmen. Mit der „Säulen Marie“, wie die Einheimischen sie nennen, kann man das Abendrot über dem Moseltal bewundern. Ursprünglich im 19. Jahrhundert als katholische Machtdemonstration errichtet, ist die Mariensäule heute für alle zugänglich. Besonders für Paare ist sie dank des filmreifen Panoramablicks ein beliebtes Ziel.

Mariensäule auf dem Pulsberg in Trier bei Sonnenuntergang.
Die Mariensäule auf dem Pulsberg ist ein beliebter Treffpunkt für Verliebte in Trier. © IMAGO/Volker Preusser

Neben diesen Ausflugszielen bietet Trier noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch wert sind. Dazu gehören der älteste Weinkeller und die älteste Apotheke Deutschlands sowie das größte erhaltene Pfeilergrab nördlich der Alpen. Man hat nie alles gesehen. Und wenn doch, kann man über die Moselstrecke – eine der schönsten Bahnstrecken Deutschlands – in die nächste idyllische Stadt der Pfalz reisen.

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