Eiswetter sorgt für massive Störungen bei der Deutschen Bahn. ICE-Züge fahren langsamer, Verbindungen fallen aus. So können Fahrgäste ihre Reise umbuchen.
München – Die Deutsche Bahn fährt wegen des angekündigten Eiswetters ihr Angebot im Fernverkehr zurück und rät Reisenden, ihre Fahrten zu verschieben. Betroffen sind zunächst Verbindungen nach und in Norddeutschland.
„Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar 2026 ein Ticket für eine Reise vom 8. bis zum 10. Januar 2026 gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen“, teilte die Deutsche Bahn mit.
Deutsche Bahn rechnet wegen Eiswetter mit erheblichen Einschränkungen: Fernverkehr im Norden gestört
Besonders im Norden und Nordosten Deutschlands rechnet der Konzern mit erheblichen Störungen des Bahnverkehrs. Die Einschränkungen im Fernverkehr betreffen unter anderem Verbindungen nach Kiel, Rostock und Kopenhagen. Auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken Berlin-Wolfsburg, Hannover-Würzburg sowie Köln-Rhein/Main drosselt die Bahn zudem die Geschwindigkeit der ICE-Züge. Diese Maßnahme soll Schäden verhindern, führt aber zu verlängerten Fahrzeiten von bis zu einer halben Stunde.
Der Staatskonzern erwartet laut eigener Aussage „in den kommenden Tagen insbesondere für den Norden und Nordosten Deutschlands spürbare Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs“. Auch der Regionalverkehr bleibt von den Wetterkapriolen nicht verschont. Hier drohen ebenfalls Angebotseinschränkungen in den nächsten Tagen.
Für Reisende, die ihre Fahrt nun lieber verschieben möchten, entfällt die sonst übliche Zugbindung bei Sparpreisen und anderen rabattierten Tickets. „Die Zugbindung ist aufgehoben“, erklärte die Bahn. Wer bereits einen Sitzplatz reserviert hat, kann diese Buchung ohne zusätzliche Kosten stornieren. „Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.“ Auch aufgrund des Deutschlandtickets wurden zuletzt Verbindungen gestrichen. (jh/afp)