Gymnasiumbau im Sauerlacher Norden? Abgelehnter Standort plötzlich wieder Option

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Diese Fläche ist wieder im Gespräch: Auf dem Grundstück im Norden der Gemeinde zwischen Münchner Straße und Otterloher Straße könnte ein Gymnasium entstehen. © Volker Camehn

Die Gymnasiumspläne in Sauerlach sind noch nicht vom Tisch. Im Gespräch ist derzeit wieder das Grundstück im Norden der Gemeinde zwischen Münchner Straße und Otterloher Straße.

Die Gespräche über ein Grundstück für den Bau eines Gymnasiums in Sauerlach gehen weiter. Allerdings nicht mit Investor Johann Widmann. Der hatte zwar mit der Gemeinde schon seit Jahren in Sachen Grundstück und Finanzierung verhandelt, aber nach einer Sitzung des Schulzweckverbands Mitte Mai endgültig hingeschmissen: „Das Thema ist für mich durch. Ich bin nicht gegen ein Gymnasium in Sauerlach, aber das Vertrauensverhältnis zu Bürgermeisterin Barbara Bogner ist gestört“, erklärte er anschließend gegenüber dem Münchner Merkur. Ein Projekt dieser Größenordnung könne man „mit so jemandem“ nicht umsetzen.

Rathauschefin hatte immer auch eine weitere Option im Blick

Allerdings hatte die Rathauschefin immer auch eine weitere Option im Blick, die nun wieder relevant wird. Im Gespräch ist derzeit wieder das Grundstück im Norden der Gemeinde zwischen Münchner Straße und Otterloher Straße. Dieses wurde lange als Alternative zum Widmann-Grund zwischen der Ludwig-Bölkow-Straße und dem Heizwerk gehandelt, nach einem Gemeinderatsbeschluss aber nicht mehr in die damaligen Planungen mit einbezogen. 17 Bürgervertreter stimmten Ende März 2023 gegen diesen Standort, nur vier sprachen sich für ihn aus.

Nun ist er wieder relevant – wenn er je völlig aus dem Rennen war. „Das Grundstück steht nach wie vor zur Verfügung“, erklärt Bogner (UBV) auf Anfrage. Den Kontakt zu den Grundstückseigentümern hatte sie nie abgebrochen. Die Bürgermeisterin sagt: „Warum auch? Das sind Leute, die man kennt und hier immer wieder trifft.“ Der Gymnasium-Bau ist in Sauerlach wohl noch nicht vom Tisch.

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