Am Samstagabend (10. Januar) steigt in der ARD wieder ein Schlager‑Event der Superlative: Die „Schlagerchampions“ mit Florian Silbereisen (44) und einer Reihe prominenter Gäste wie Helene Fischer (41), Roland Kaiser, Santiano, DJ Ötzi, Thomas Anders, Unheilig oder Marianne Rosenberg stehen auf dem Programm – ein Line‑up, das für viele Schlagerfans eigentlich Freude bedeutet. Doch scheinbar nicht für alle.
Erneute Kritik an Silbereisens „Schlagerchampions"-Gästeliste
Neben Vorfreude gibt es in den sozialen Medien nämlich auch einen lauten Aufschrei: Zahlreiche Zuschauer kritisieren die Gästeliste als immer wieder dieselbe und werfen dem Moderator und seinem Team mangelnde Abwechslung und Einfallslosigkeit vor. In Kommentaren auf Instagram, Facebook und X heißt es etwa: „Silbereisen, immer die gleichen langweiligen Nasen“ oder „Warum sind immer dieselben Sänger dabei? Irgendwann hat keiner mehr Lust, immer dieselben Sänger anzuhören – es gibt auch andere gute Sänger.“ Ein anderer reiht sich in die enttäuschten Kommentare ein: „Die Liste bleibt über das Jahr gleich. Langsam wird es traurig.“
Weiterer Unmut richtet sich auch mehrfach gegen die prominente Rolle von Helene Fischer. So heißt es zum Beispiel: „Es stört mich, dass Helene Fischer immer so hervorgehoben wird. Es gibt andere gute Künstler…“
Fans fordern frischen Wind bei Silbereisens Shows
Die Kritik geht dabei über bloßes Nörgeln hinaus: Viele Fans äußern den Wunsch nach mehr Newcomern und aufstrebenden Künstlern im Show‑Line‑up. Namen wie Noel Terhorst oder Mike Leon Grosch tauchen in Diskussionen auf – zwei Acts, die in der Vergangenheit mehrfach erwähnt, aber bislang nicht zur großen ARD‑Bühne eingeladen wurden. Gleichzeitig wird beklagt, dass bekannte Stars wie Andrea Berg oder Beatrice Egli erneut fehlen, obwohl sie zu den Größten der Schlagerszene gehören.
Dem stehen aber natürlich auch positive Stimmen gegenüber: Viele Fans sind begeistert von dem Schlagerformat. „Ich freue mich auf die Show. Schaue ich mir auf jeden Fall an. Florian ist der Beste.“ schreibt ein Instagram‑User, während andere betonen: „Wer nicht mag, kann ja einfach umschalten – es gibt genug andere Programme.“
Ähnliche Kritik schon beim Silvester‑„Schlagerbooom“
Diese Debatte ist nicht neu: Schon bei der Silvester‑Ausgabe des „Schlagerbooom“ war ähnlicher Unmut laut geworden. Zahlreiche Zuschauer beklagten, dass „wieder überwiegend die gleichen Stars“ auf der Bühne stünden und forderten ARD und Produzenten dazu auf, „kreativer“ zu werden. „Nur noch erbärmlich“, lautete ein besonders harscher Kommentar.
Florian Silbereisen selbst hat sich kürzlich in einem Interview zu dieser Kritik geäußert und sie klar zurückgewiesen. In einem Gespräch mit der Schweizer Zeitung „Blick“ erklärte er, er sehe die Vorwürfe „überhaupt nicht so“ und verwies auf die Rolle seiner Formate bei der Entdeckung neuer Stars. Künstler wie Semino Rossi, Voxxclub oder Ben Zucker hätten durch erste TV‑Auftritte in seinen Shows erste größere Erfolge gefeiert, so Silbereisen. Zugleich zog er einen sportlichen Vergleich: So wie in der Fußball‑Champions‑League Top‑Teams regelmäßig vertreten seien, so gehörten etablierte Schlagergrößen auch in große Shows wie den „Schlagerboom“ oder die „Schlagerchampions“.
So sah Gastgeber und Schlagerstar Florian Silbereisen früher aus.