Jüngst lud die Stadt Geretsried Neubürgerfamilien mit Kindern, die zwischen dem 1. Oktober 2024 und dem 4. August 2025 geboren sind, zu einem Willkommensvormittag ein.
Geretsried – Knapp 200 Einladungen verschickte die Stadtverwaltung an Eltern, deren Kinder zwischen dem 1. Oktober 2024 und dem 4. August 2025 geboren sind. „Geretsried ist eine junge Stadt. Wir brauchen den Zuzug“, betonte Geretsrieder Bürgermeister Michael Müller (CSU).
Willkommensvormittag im Familienzentrum Wuselvilla in Geretsried
Der bereits zum zweiten Mal im Familienzentrum Wuselvilla veranstaltete Willkommensvormittag bot einerseits kindgerechte Spielmöglichkeiten. Andererseits konnten sich die jungen Familien auch über Hilfsangebote, wie beispielsweise die Familienpaten, den neu gegründeten Familienstützpunkt in der Adalbert-Stifter-Straße und die Kita-Fachstelle des Landratsamtes, informieren.
„Ziel ist zudem, dass sich die Familien in den verschiedenen Vierteln vernetzen“, ergänzte Vize-Bürgermeisterin Sonja Frank (Freie Wähler). Sie begleitet seit nunmehr 16 Jahren die einstige Neubürgerversammlung und nahm auch an der anschließenden Baumpflanzaktion für die Kinder des Jahrgangs 2023 im Waldpark teil.
„Das kann der Beginn einer schönen Babyfreundschaft werden“, wünschte sich die Familienreferentin des Stadtrats Heidi Dodenhöft. Auf den Tischen im Garten der Wuselvilla lagen Schilder, die mit den Namen der jeweiligen Stadtteile beschriftet waren und die Eltern zusammenbringen sollten.
Familienstützpunkt: Hilfe in Notlagen
Familienstützpunktleiterin Andrea Daccache versprach, dass ihr Team auch in Notlagen für die Eltern da sein werde. Zudem plant sie demnächst das Online-Angebot „Babynar“ und einen regelmäßigen Treff für Alleinerziehende.
Andrea Estermann von der Kita-Fachstelle des Landratsamtes verwies darauf, dass derzeit etwa 1.700 Kinder in 19 Geretsrieder Kindertagesstätten betreut werden. Darüber hinaus entsteht derzeit an der Johann-Sebastian-Bach-Straße eine Einrichtung für zehn Kindergruppen.
Wuselvilla-Vorsitzende Elena Heringer und Anastasia Kienzl warben unter anderem für die „Zwergen-Uni“. Dieses Angebot fördert jeden Dienstag zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr mit Fingerspielen und motorischen Aktivitäten die Entwicklung von Babys im Alter von null bis 18 Monaten. Der Unkostenbeitrag beträgt 5 Euro. „Es lohnt sich immer, in die Wuselvilla zu kommen“, betonte Kienzl abschließend.
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