Nach einer heftigen Kollision hat eine Frau in Bayern ihr Leben verloren. Am Unfallort lobte ein Polizeisprecher mutig agierende Ersthelfer.
Wenzenbach – Ein dramatischer Unfall hat sich am Dienstagnachmittag (4. Februar) auf der B16 bei Wenzenbach (Landkreis Regensburg) ereignet. Gegen 14.15 Uhr waren ein BMW und ein Citroën frontal ineinander gekracht – nur Sekunden später standen beide Fahrzeuge in Flammen.
Die 73-jährige BMW-Fahrerin aus dem Landkreis Regensburg war in Richtung Domstadt unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte sie mit dem Citroën einer 36-jährigen Frau aus dem Landkreis Cham, wie es vonseiten der Polizei heißt.
Tödlicher Unfall im Landkreis Regensburg: BMW-Fahrerin stirbt
Sekunden nach dem Aufprall loderten Flammen aus den Wracks. Mutige Ersthelfer zögerten keine Sekunde, rannten zur Unfallstelle, rissen die Türen auf und retteten die beiden Fahrerinnen aus den brennenden Autos. Sofort begannen sie mit Reanimationsmaßnahmen an der BMW-Fahrerin. Wenig später übernahm der Rettungsdienst – doch jede Hilfe kam zu spät. Die 73-Jährige erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.
Die Polizei lobte den Einsatz der Ersthelfer. „Grundsätzlich sind wir immer froh, wenn Ersthelfer tätig werden, wenn sie aktiv werden. Jedes Zugreifen ist besser als nur abzuwarten“, betonte Ludwig Hastreiter, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Regenstauf. Schwer verletzt überlebt die 36-jährige Citroën-Fahrerin den Unfall. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
„Sehr trauriges Bild“ an Unfallstelle: Gutachter nimmt Arbeit auf
„Zwei Fahrzeuge sind frontal aneinander gestoßen und durch den Brand sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden – ein sehr trauriges Bild“, gab Hastreiter am Unfallort an.
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In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg übernahm die Polizeiinspektion Regenstauf die Ermittlungen. Ein Gutachter wurde beauftragt, um die genaue Unfallursache zu klären. Die B16 blieb für mehrere Stunden komplett gesperrt. Erst gegen 19 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben. Den Sachschaden schätzen Ermittler auf rund 20.000 Euro.
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