Im vergangenen Dezember und Februar waren Geldautomaten der VR-Bank in Antdorf und Habach geknackt worden. Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen (38) im Raum Landsberg festgenommen.
Region Penzberg – Im Dezember 2024 und im Februar diesen Jahres waren ein oder mehrere zunächst unbekannte Täter in eine Bankfiliale in Antdorf und in das Rathaus Habach eingebrochen. Dort wurden jeweils die die Geldautomaten der VR-Bank Stasrnberg-Herrsching-Landsberg geknackt. Der oder die Täter verschwanden mit Bargeld im Gesamtwert eines niedrigen sechsstelligen Euro-Betrags. Nun meldet die Polizei einen Fahnungserfolg.
Nach den Bankeinbrüchen in Habach und Antdorf nahm die Polizei nun einen 38-Jährigen Tatverdächtigen fest
Die Kriminalpolizei in Weilheim hatte unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen übernommen. Diese wurden „aufwendig und akribisch“ geführt, wie es vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd heißt. Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung habe am 28. Februar ein 38-jähriger dringend Tatverdächtiger im Bereich Landsberg am Lech festgenommen werden können.
„Im Rahmen der intensiv fortgeführten Ermittlungen ergab sich zu den vollendeten Taten in Antdorf und Habach ein weiterer Tatverdacht gegen den 38-jährigen Deutschen“, so Polizeisprecher Daniel Katz. Dabei soll der 38-Jährige vor seiner Festnahme versucht haben, im Zeitraum von 25. bis 28. Februar in das Gebäude der VR-Bank Landsberg-Erpfting einzubrechen.
Geldautomaten der VR-Bank geknackt – Mann kommt aus Nordrhein-Westfalen
Der dringend Tatverdächtige wurde nach seiner Festnahme dem zuständigen Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ am 1. März einen Untersuchungshaftbefehl. Der 38-Jährige aus dem Raum Nordrhein-Westfalen wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Der Ermittlungen in dieser Sache dauern laut Polizei an.
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