Zukunft des Parkens in München? So funktioniert der neue Turm für Autofahrer

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Der neue Parkturm im Münchner Werksviertel: Insgesmt zwölf Autos sollen ab Mai hier parken können - inklusive Lademöglichkeit. © VePa Vertical Parking GmbH

Sieht so das Parken von Autos in der Zukunft aus? Ein neuer Turm im Münchner Werksviertel soll eine Lösung für sich immer weiter verschärfende Mobilitätsfragen darstellen.

München - Sieht so die Zukunft aus? Parken auf 16 Metern Höhe, auf einem eigens dafür gebauten Turm. Es ist zumindest ein Versuch, eine Lösung für ein drängendes Problem anzubieten: weniger Platz für Autos in der Stadt, weniger Parkplätze, bei gleichzeitig so vielen Wagen pro Kopf wie noch nie. In München wurde jetzt der „Park-Turm“ des Start-up VePa Vertical Parking im Werksviertel präsentiert, der genau dieses Problem beheben will. Ab Mai soll hier ein- und ausgefahren werden, weitere Standorte sind wohl geplant.

Auto-Neuheit in München: Park-Möglichkeit ist Premiere in Europa

„Der erste öffentliche Parkturm Europas mit integrierter Ladeinfrastruktur“, wird das neue Projekt betitelt. Das Münchner Start-up konnte den Parkturm am vergangenen Freitag präsentieren, ab Mai ist er dann offen. Insgesamt 49 Quadratmeter Platz für zwölf Autos sind dann für alle Parkplatzsuchenden parat. Und dabei soll es nicht bleiben. „In München arbeiten wir gerade intensiv an weiteren Standorten“, so ein Sprecher auf Anfrage. Dazu sei man in Forschungsgruppen beteiligt und im engen Austausch mit dem Mobilitätsreferat.

Zukunft des Parkens in München? Neuer Turm in der Stadt präsentiert

Im Werksviertel kommt die sogenannte „Paternoster-Technologie“ zum Einsatz. Dabei rotieren die Fahrzeuge auf Plattformen. Zudem sei das System nachhaltig und günstig, da man es problemos auf- und abbauen könne und zudem keine „Erdarbeiten“ nötig seien.

So geht‘s rein in den neuen Parkturm im Werksviertel.
So geht‘s rein in den neuen Parkturm im Werksviertel. © VePa Vertical Parking GmbH

Die Gründer, Simon Schubnell und David Schön, sowie die Projektinvestoren Hans Hammer und Andreas Adldinger fassen die gemeinsame Vision zusammen: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den ruhenden Verkehr effizienter zu gestalten und den urbanen Raum neu denken.“ Bleibt abzuwarten, ob der Parktürme tatsächlich einen großen Beitrag in der Mobilitätswende leistet - das Experiment auf 16 Metern Höhe am Ostbahnhof wird wohl Antwort darauf geben.

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