Mit BR-Schauspielerin und Volksmusik-Urgestein: Prominente bei Traditionstreff der Jäger

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Brachten das Publikum im Jägerwirt zum Lachen: Schauspielerin Heidrun Gärtner und Moderator Hans Dondl. © privat

Prominente Gäste und lokale Musikgruppen sorgten für ein abwechslungsreiches Programm beim traditionellen Jagerhoagart.

Wenn in den Aufhofener Jägerwirt zum Jagerhoagart geladen wird, ist beste Unterhaltung garantiert. Das zeigte sich auch heuer: Der Saal war voll, als die Jagdhornbläser unter der Leitung von Karin Hansch den Abend feierlich eröffneten. Heinz Repert, Chef der Jagdkreisgruppe Wolfratshausen, begrüßte die Gäste und dankte für das große Interesse.

Der Ickinger Hans Dondl führte gewohnt humorvoll und charmant durch das Programm. Mit eigens gereimten Gstanzln stellte er jede Gruppe vor – und sorgte von Beginn an für gute Laune. Die Bolzwang-Uffinger Geigenmusi machte den musikalischen Auftakt, gefolgt von einer Lesung Dondls aus Ludwig Thomas „Altem Jager“.

Für eine besonders herzliche Überraschung sorgte Heidrun Gärtner, bekannt als Annalena Brunner aus der BR-Serie „Dahoam is Dahoam“. Gemeinsam mit Dondls beiden Enkelinnen, acht und zehn Jahre jung, sang sie zwei Lieder – eines auf Hochdeutsch, das andere – „wia mim Opa“ – auf Bairisch. Der Applaus war ihnen sicher.

Pointiertes Streitgespräch über die Jagd

Virtuos auf der Harfe spielte Seppi Wörner, ehe Gärtner und Dondl in einer humorvollen Szene aus „Dahoam is Dahoam“ als „Annalena und Mike“ auftraten. Ihr pointiertes Streitgespräch über Jagd und Ehe endete mit einem Lacher: „Der Hund bleibt do!“ Für musikalische Höhepunkte sorgte das Duo Toni Hornsteiner (Zither, Gesang) und Christoph Kriner (Kontragitarre, Gesang) mit ihrer Interpretation von „Do drobn auf der hohen Wand“.

Nach der Pause erinnerten die Jagdhornbläser unter Mitwirkung von Regine Müller-Marx an die Bedeutung der Jagdsignale und das zehnjährige Bestehen der Bläsergruppe. Ein weiterer Glanzpunkt war der Tegernseer Dreigesang mit Klaus Altmann, Annemarie Korntheuer und Martina Höllwart. Ihre Darbietung „Wos anders wia’d Jagerei hod mi nia g’freid“ begeisterte ebenso wie Altmanns Vorstellung als Förster, Kunstmaler und Sänger mit langjähriger Erfahrung in der Volksmusik.

Im weiteren Verlauf wechselten sich die Bolzwang-Uffinger Geigenmusi, der Harfenist Wörner und der Tegernseer Dreigesang ab, bevor Hans Dondl und Heidrun Gärtner mit einem Lied vom Kraudn Sepp und Karl Valentins Sketch „Der Ofenverkauf“ für Lacher sorgten. Mit seiner Paraderolle als „Stolz von der Au“ setzte der Ickinger noch einmal ein Glanzlicht. Zum Finale erklangen Hornsteiner & Kriner, die Geigenmusi und der Dreigesang, ehe der Moderator selbst mit „Des Jagern is hoid a Leb’n“ den Abend beschloss.