Experte warnt: König Frederik muss aufpassen – „Wird langsam zu einem Problem“

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König Frederik sorgt mit seinen zahlreichen Auszeiten für Aufsehen. Ein Experte mahnt nun eindringlich: Das Verhalten könnte ernste Konsequenzen haben.

Kopenhagen – König Frederik X. (57) hat bereits neun Auslandsreisen in diesem Jahr unternommen, was insgesamt 47 Ferientage entspricht. Das berichtet die dänische Boulevardzeitung „Ekstra Bladet“. Die Urlaubsfreude des Monarchen, der erst im Januar 2024 die Nachfolge seiner Mutter Königin Margrethe II. (85) antrat, bleibt in Dänemark nicht unbemerkt. Schon in seinem Buch „Kongeord“ (dt.: „Das Wort des Königs“) hatte König Frederik angekündigt: „Auszeiten sind wichtig. Wir werden es anders machen als meine Mutter.“ Ein Versprechen, das er offenbar konsequent einhält.

König Frederik X. von Dänemark und Königin Mary von Dänemark erwarten am 1. Oktober 2025 die Ankunft der Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Abendessen im Schloss Amalienborg in Kopenhagen, Dänemark.
König Frederik und Königin Mary hatten bereits angekündigt, eine andere Auffassung von Urlaub als Frederiks Mutter Margrethe II. zu haben. © IMAGO/NurPhoto

Hans Engell (77), politischer Kommentator von Ekstra Bladet, sieht die Entwicklung mit wachsender Sorge. Zwar habe König Frederik bislang keine offiziellen Pflichten versäumt, doch die Außenwirkung bereite Kopfzerbrechen. Die Häufigkeit der Auszeiten könnte beim dänischen Volk einen ungünstigen Eindruck hinterlassen, warnt der Experte. Im Vergleich zu anderen europäischen Königshäusern und Staatsoberhäuptern sei König Frederiks Kalender deutlich weniger gefüllt, erklärt Engell.

Imageschaden: König Frederik und seine Urlaubsgewohnheiten sorgen für Diskussionen

Besonders brisant: Das Königspaar hält die Ziele seiner privaten Reisen streng geheim. Diese Praxis unterscheidet sich fundamental von der Ära unter Königin Margrethe, wie Königshaus-Experte Jakob Steen Olsen gegenüber Ekstra Bladet erläutert. Unter der früheren Regentin hätten die Dänen stets gewusst, wo sich ihre Monarchin aufhielt, König Frederik und Königin Mary (53) pflegen hingegen einen anderen Umgang mit ihrer Privatsphäre. „Ich verstehe, dass Sie nicht wollen, dass die Presse hinter Ihnen her ist, aber es ist ein bisschen seltsam, dass man nicht erfährt, wo der Monarch ist, sondern nur, dass er weg ist“, so Steen Olsen. 

Die norwegische Zeitschrift Se og Hør berichtet ebenfalls über die Kritik am dänischen König. Laut dem offiziellen royalen Kalender entsprechen König Frederiks 47 Urlaubstage im Ausland fast sieben Wochen Ferien – Auszeiten innerhalb Dänemarks sind dabei nicht einmal mitgezählt. Die Dänen erfahren lediglich, dass ihr König abwesend ist, während Kronprinz Christian (19) oder Königin Margrethe als Regent einspringen.

„Ich denke, dass es langsam zu einem Problem wird, wenn man mehr auf all die Male achtet, wo er sich Urlaub genehmigt, als auf die Tage, an denen er etwas leistet“, warnt Hans Engell. Und weiter: „Frederik muss aufpassen, dass nicht der Eindruck entsteht, er nehme sich viel frei. Wenn er erst einmal den Stempel bekommt, dass ihm seine Arbeit egal ist, wird es für ihn sehr schwer sein, das zu ändern.“ Sein abschließender Rat an den Monarchen: „Ein König sollte dafür bekannt sein, dass er seine Arbeit macht, und nicht dafür, dass er ein Urlaubskönig ist.“ Positivere Worte für Frederik findet Schwedens Kronprinzessin Victoria (48), die von ihm und Norwegens Thronfolger Haakon (52) schwärmt. Verwendete Quellen: ekstrabladet.dk, seher.no

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