Ein Bauernhof bei Köln sorgt seit für einen Herbst-Hype. Der Gertrudenhof in Hürth ist zu einem der meistfotografierten Ausflugsziele der Region geworden. Der Grund: Kürbisse.
Köln - Die Bilder gleichen sich vor Ort in diesen Wochen: Familien, die vor der meterhohen, im Rheinland schon legendären Kürbispyramide posieren, Kinder, die in der dekorierten Strohscheune und der XL-Kürbis-Hüpfburg toben, junge Paare, die den Selfie-Stick zwischen Zierkürbissen ausrichten. Auf Instagram und TikTok schießt der Gertrudenhof nach oben. Das Konzept der Kürbisparks, der „Pumpkin Patches“, kennt man aus den USA, aber sie funktionieren offensichtlich auch am Rhein – und das viral, wie yeswe.koeln berichtet.
Spielplatz und Fotokulisse in einem
Wer den familiengeführten Hof von Peter Zens besucht, merkt direkt: Hier geht es um mehr als Landwirtschaft. Neben dem saisonabhängigen Kürbispark gibt es hier ganzjährig einen Gnadenhof-Streichelzoo mit mehr als 200 Tieren, Naturkunde-Unterricht für Schulklassen, Aktionen gegen Lebensmittelverschwendungen und mehr. Das Gelände ist eine Mischung aus Ausstellungsfläche, Spielplatz und Food-Court, in dem saisonabhängig aktuell auch viel aus Kürbissen – von Prosecco bis Crêpes – angeboten wird.
Wer selbst mal vorbeischauen möchte: Tagestickets kosten 9,90 Euro. Da der Andrang groß sein kann, empfiehlt sich vorab eine Online-Reservierung über die Internetseite des Hofs. Kinder unter 3 Jahren, Geburtstagskinder oder Personen mit Behindertenausweis kommen umsonst rein. Geöffnet ist der Kürbispark noch bis zum 9. November, täglich (unabhängig vom Wetter) von 10 bis 19 Uhr. Vor Ort gibt es einen großen Gastro-Bereich, aber der Verzehr von mitgebrachten Speisen und Getränken ist ebenfalls erlaubt.