„Entscheidung schmerzt uns alle“: Bekannter Münchner Club schließt – Aus hat mehrere Gründe

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Nach 13 Jahren in München schließt ein bekannter Club. Der Geschäftsführer erklärt die Hintergründe der schmerzhaften Entscheidung.

München – Dragqueens sorgen für Partystimmung, Tänzer und Akrobaten schweben in der Luft und Feuerspucker erleuchten die Dunkelheit: „Call me Drella“ beim Maximiliansplatz war ein besonderer Club. Doch Ende Januar geht das Licht aus. Die Diskothek schließt nach 13 Jahren für immer ihre Türen.

Bekannter Münchner Club macht dich – Geschäftsführer: „Geld sitzt nicht mehr so locker“

Das wurde auf Instagram verkündet: „Diese Entscheidung schmerzt uns alle“, heißt es dort. Und: „Danke an jeden, der Teil dieser Reise war. Danke für die Liebe, die Tränen, den Wahnsinn.“ Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, betont Geschäftsführer Martin Putz. „Es tut natürlich weh“, betont er. „Wir haben viel Lebenszeit, Energie und Liebe hineingesteckt.“ Warum jetzt Schluss ist, habe verschiedene Gründe.

Martin Putz, Geschäftsführer im „Call me Drella“ spricht über die anstehende Schließung. © Sigi Jantz

„Das Ausgehverhalten hat sich massiv verändert“, erklärt Putz. „Bei vielen Leuten sitzt das Geld nicht mehr so locker.“ Andererseits seien die Kosten für ein spektakuläres Programm immer weiter gestiegen: „Wir wollen immer Vollgas geben, mit tollen Künstlern und guten Live-Acts“, sagt er. „Da waren die Kosten nicht mehr tragbar.“ Hinzu komme die viele Bürokratie, mit der er als Club-Chef zu kämpfen habe, ergänzt er.

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Letzte Partyabend Ende Januar geplant

Rund 30 bis 40 Angestellte sind von der Schließung betroffen, auch für sie war die Nachricht ein Schock. „Aber wir sind unter den Gastronomen gut vernetzt und kriegen viele Mitarbeiter woanders unter“, betont Putz. Sowohl von Kollegen als auch von zahlreichen Gästen habe es viel Zuspruch gegeben.

Ende Januar soll der letzte Partyabend im „Call me Drella“ stattfinden. Zum Abschied wird es dann ein besonderes Programm geben, verspricht Martin Putz: „Wir werden noch mal das Best-of der letzten Jahre auspacken.“ (cla)

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