Rentner sucht sein Auto im falschen Parkhaus – und löst Notrufknopf aus

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Einen durch und durch kuriosen Einsatz erlebte die Polizei im oberfränkischen Coburg in dieser Woche. Ein 81-jähriger Mann konnte sein Auto nicht finden.

Coburg – Jeder kennt ihn wohl, den Notrufknopf, der sich an öffentlichen Orten in einem roten Rahmen eingefasst und hinter einer dünnen Glasscheibe befindet. Die wenigsten werden ihn wohl schon selbst ausgelöst haben. Um den Knopf zu drücken, muss man die Scheibe einschlagen. Sie ist in erster Linie dafür da, dass man nicht aus Versehen darauf drückt.

Ein bekanntes Problem: Die Suche nach dem eigenen Auto in einem überfüllten Parkhaus.
Ein bekanntes Problem: Die Suche nach dem eigenen Auto in einem überfüllten Parkhaus. Weniger üblich ist die kreative Lösung eines Rentners in Coburg. © Imago

Rentner findet sein Auto nicht – und drückt Notrufknopf

Der Knopf ersetzt die 112. Einmal gedrückt, ruft er direkt die Leitstelle. Auszulösen wäre er etwa bei einem medizinischen Notfall oder einem Unfall. Eher weniger ist der Knopf dafür geeignet, um Hilfe beim Suchen des eigenen Autos zu erfragen. Genau das tat aber ein 81-jähriger Mann aus Brandenburg am Dienstagnachmittag (26. Mai) in dem Coburger Parkhaus Post. Er suchte verzweifelt sein Auto und habe sich laut Polizei nicht mehr anders helfen können.

Polizei hilft beim Suchen – nur leider im falschen Parkhaus

Die Beamten unterstützten den Rentner auch willig bei der Suche – leider endete diese auch ohne Ergebnis. Das Auto blieb verschwunden. Schließlich kam einem Beamten die rettende Idee: Hatte sich der Mann möglicherweise im Parkhaus geirrt? Genauso war es. Sein Fahrzeug befand sich nicht etwa im Parkhaus Post, sondern im Parkhaus Zinkenwehr, genau auf der anderen Seite der Altstadt und etwa 850 Meter, bzw. zwölf Gehminuten entfernt.

Rentner muss Kosten tragen – und hat sein Auto wieder

Der Parkhausbetreiber musste den Notfalltaster zurücksetzen und eine neue Glasscheibe vor diesem einsetzen. Die Kosten für diese Maßnahmen muss der 81-Jährige tragen. Immerhin hatte er dank der Hilfe durch die Polizei sein Auto wieder und konnte die Fahrt fortsetzen.

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