Die Murnauer Grenzpolizei kontrollierte drei Albaner an einer Raststätte. Zwei von ihnen hatten keine gültigen Aufenthaltspapiere für Deutschland.
Höhenrain – Auf der A 95 hat die Murnauer Grenzpolizei am Sonntag drei Albaner in einem Mercedes-Benz gestoppt, von denen zwei ohne gültige Papiere unterwegs waren.
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Die Beamten kontrollierten das Trio gegen 9.50 Uhr an der Tank- und Rastanlage Höhenrain West. Laut Mitteilung war der Wagen mit Münchner Zulassung mit drei Männern besetzt, die angaben, als Maler zu arbeiten. Im Fahrzeug befanden sich Materialien für derartige Arbeiten. Es stellte sich heraus, dass der 33-jährige Fahrer Arbeitgeber der beiden anderen Männer ist. Letztere verfügten jedoch nicht über die erforderlichen Personaldokumente für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland.
Zur Ausreise aufgefordert
Gegen den 33-Jährigen läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern zum Zweck der Erlangung eines Vermögensvorteils. Seine beiden Mitarbeiter müssen sich wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalts ohne gültigen Aufenthaltstitel verantworten. Die Behörden forderten die beiden „Sonntags-Maler“ zur Ausreise aus Deutschland auf.
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Nach Angaben der Polizei unterstreicht die Maßnahme die konsequente Kontrolle und Durchsetzung der Einreiseregelungen durch die Schleierfahnder, um illegale Beschäftigung und unerlaubten Aufenthalt zu verhindern.