„Wir sind noch lange nicht durch“

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Um jeden Zentimeter wurde schon beim Hinspiel in Habach gekämpft. Hier muss sich der zweifache Torschütze Wiam Takruri gegen zwei ASV-Kontrahenten behaupten. © anh

Altenerdings Trainer Locke warnt vor dem Rückspiel gegen Habach

Nach dem Last-Minute-Sieg am Dienstag wollen die Veilchen im Sepp-Brenninger-Stadion (Sa., 15 Uhr) den 3:2-Erfolg gegen den ASV Habach verteidigen, um die erste Hürde im „Relegationsmarathon“ zu überspringen.

Aber Trainer Pedro Locke warnt sein Team und erwartet im Vergleich zum Hinspiel in Habach mehr Konzentration und Fokussierung. „Natürlich war der Erfolg wichtig und hat wohl auch für neues Selbstvertrauen gesorgt, doch wir sind noch lange nicht durch“, sagt der Coach und ruft die Ereignisse vom ersten Vergleich noch einmal in Erinnerung. „Nach unserer 2:0-Führung sah es nach einer Vorentscheidung aus, doch Habach hat eine überragende Moral bewiesen“.

An diese Qualitäten klammert sich auch der ASV und will ein ähnliches Comeback wie im Vorjahr feiern. Nach der 0:2-Niederlage beim SV Sulzemoos schien der Abstieg besiegelt, doch im Rückspiel drehte man die Partie, sicherte sich nach Elfmeterschießen den Klassenerhalt. ASV-Coach Korbinian Gerg zeigte sich beim Gespräch mit dem Erdinger Anzeiger daher auch sehr entspannt. „Wir sind zur Halbzeit nur mit einem Tor im Rückstand, sodass noch alles offen ist. Ich erwarte erneut einen engen und womöglich in der Schlussphase auch einen hitzigen Spielverlauf. Wir gehen mit einer ähnlichen Vorgabe wie am Dienstag ins Spiel, wollen es aber einen Tick besser machen“, zeigte sich Gerg zuversichtlich und wird auf den gleichen Kader wie im Hinspiel vertrauen.

Bei der SpVgg sind Änderungen notwendig, „denn die verletzten Spieler Thomas und Lukas Bachmaier, Mehmet Cay sowie Pedro Flores, stellen keine Option für das Rückspiel dar. Lediglich bei Marc Winkelmann besteht Hoffnung, doch ich muss auf die privat abwesenden Christoph Luberstetter und Nessim Mahas verzichten“, berichtet Locke, der Standards vermeiden, „denn der ASV hat sich im Heimspiel bei Freistößen als sehr gefährlich erwiesen“.

Von seinem Team erwartet Locke eine bessere Leistung als im Hinspiel, „wo wir leichtfertig eine bessere Ausgangsposition verpasst haben. Ich denke, dass wir schon als leichter Favorit in das Spiel gehen.“

Mit einem Sieg und einem Unentschieden würden die Veilchen im Kampf um den Klassenhalt im Rennen bleiben. Da die Auswärtstorregel keine Gültigkeit hat, würde es bei einer Niederlage mit einem Tor in die Verlängerung gehen, während eine höhere Pleite den Abstieg in die Kreisliga besiegeln würde.

Für einen der Teams geht es nächste Woche weiter, denn der Sieger genießt am kommenden Dienstag um 18.30 Uhr Heimrecht und muss dann am nächsten Samstag auswärts bei der SpVgg Feldmoching oder dem TSV Neuhadern antreten. Bei diesem Duell hat Feldmoching nach dem 2:0-Hinspielsieg wohl die besseren Karten.⇥Tipp: 3:1 für Altenerding

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