Bei einer mehrtägigen Durchquerung der Ammergauer Alpen kommt es zu einem tragischen Unfall. Ein erfahrener Bergsteiger verliert sein Leben.
Oberammergau – Tragischer Bergunfall an der Klammspitze: Ein 70-jähriger Mann aus Rheinland-Pfalz stürzte am frühen Dienstagnachmittag (23. Juli) südlich des gipfelverlaufenden Wanderweges ab und erlitt dabei sofort tödliche Verletzungen. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Abend mit.
Was war passiert? Der Mann war Teil einer Dreier-Gruppe aus Rheinland-Pfalz, die sich auf einer mehrtägigen Durchquerung der Ammergauer Alpen befand. Im Bereich der Klammspitze kam es zu dem schrecklichen Unfall. „Der Bergsteiger stürzte um die Mittagszeit alleinbeteiligt und fiel etwa 100 Meter über felsdurchsetztes, steiles Grasgelände“, teilte die Polizei mit.
Bergsteiger stürzt tödlich in die Tiefe – keine Hinweise auf Fremdverschulden
Ein Notruf wurde sofort von einem der Begleiter abgesetzt. Trotz der schnellen Reaktion der Besatzung des ADAC-Rettungshubschraubers Christoph Murnau und zwei alarmierten Einsatzkräften der Bergwachtbereitschaft Oberammergau konnte nur noch der Tod des Bergsteigers festgestellt werden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich laut Angaben der Polizei um „einen alleinbeteiligten Unfall ohne Fremdverschulden“. Die Gruppe war gut ausgerüstet und galt als bergerfahren. Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Die Bergung des Verunglückten wurde von der Alpinen Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Murnau am Staffelsee, einem Mitglied der Bergwacht Oberammergau und dem Polizeihubschrauber Edelweiss 6 durchgeführt. Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, die von Polizeibergführern der Grenzpolizeiinspektion Murnau unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II geführt werden. (esa)
Im Februar 2021 stürzte ein Kletterer an der Klammspitze in den Tod.
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