Einzug hat begonnen: Neues Diagnostik-Innovationszentrum bei Roche für 1000 Forscher

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Bis zur Einweihung im Februar 2026 ziehen rund 1000 Mitarbeiter in das neue Diagnostik-Innovationszentrum im Süden des Werks ein. © Roche

Der Einzug in das neue Diagnostik-Innovationszentrum bei Roche in Penzberg hat begonnen. Bis Juni 2026 sollen dort rund 1000 Forscher ihre Arbeit aufnehmen.

Bei Roche in Penzberg hat nach rund vierjähriger Bauzeit der Einzug erster Mitarbeiter in das neue Diagnostik-Forschungsgebäude begonnen. Bis zur feierlichen Einweihung im Februar 2026 soll dort ein Großteil der rund 1000 Forscher seine Arbeit aufgenommen haben. Vollständig abgeschlossen sein soll dieser Prozess bis Juni 2026. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das 33 Meter hohe Gebäude mit sieben Vollgeschossen und einer Brutto-Geschossfläche von 36 500 Quadratmetern steht im Süden des Werkgeländes an der Straße „Nonnenwald“. Der erste Spatenstich war im Februar 2022 erfolgt. Mit dem Ende der Bauphase soll das Gebäude auch einen neuen Namen erhalten: Es heißt dann nicht mehr „Leap“ („Laboratory Excellence Accelerator Penzberg“), sondern „Diagnostik-Innovationszentrum Penzberg“.

Penzberg Roche Leap -Diagnostik-Innovationszentrum - Das Atrium des neuen Diagnostik-Innovationszentrums mit Brücken und einem Kunstwerk ist das verbindende Element zwischen dem Büro- und Laborgebäudeteil.Das Atrium des neuen Diagnostik-Innovationszentrums mit Brücken und einem Kunstwerk ist das verbindende Element zwischen dem Büro- und Laborgebäudeteil. 11/2025
Das Atrium des neuen Diagnostik-Innovationszentrums mit Brücken und einem Kunstwerk verbindet den Büro- und Laborgebäudeteil. © Roche

Laut Roche werden in das Gebäude rund 300 Millionen Euro investiert. Damit, so das Unternehmen, unterstreiche man das starke Bekenntnis zur Innovationskraft des Standorts Penzberg. Die Fertigstellung des Gebäudes stärke die gesamte Wertschöpfungskette für In-vitro-Diagnostik von der Forschung über die Entwicklung bis zur Produktion. Werkleiter Paul Wiggermann bezeichnete das Bauwerk als „strategische Investition in Forschung und Entwicklung und in die Zukunft der Diagnostik“. Es festige Penzbergs Position als eines der führenden Biotechnologie-Zentren Europas.

Der Neubau setzt laut Roche zudem „Maßstäbe für noch mehr Nachhaltigkeit im industriellen Forschungsbau“. Der westliche Gebäudeteil mit den Büros wurden demnach „in einer ökologisch optimierten Holz-Hybridbauweise realisiert“ Damit gehöre das Gebäude zu den Vorreitern, nicht nur in Deutschland, so das Unternehmen.