In Abstimmung mit der Gemeinde hat das Landratsamt Ostallgäu in Rettenbach am Auerberg in einem Wohncontainer 18 Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamts. Der Container bietet Platz für maximal 20 Personen.
Rettenbach – In den vorausgegangenen Wochen habe es laut Landrätin Maria Rita Zinnecker „sehr konstruktive Gespräche“ mit der Gemeinde hinsichtlich der Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete gegeben. „Dafür, dass wir die Container-Lösung in Rettenbach umsetzen konnten, möchte ich mich ausdrücklich bei der Gemeinde und ihrem Bürgermeister bedanken“, so die Landrätin. Diese Kooperation sei Zeichen großer Solidarität – nicht nur mit dem Landratsamt sondern auch mit den übrigen Gemeinden des Landkreises.
Der Inbetriebnahme der Unterkunft waren wiederholt Appelle an die Landkreis-Gemeinden vorausgegangen, dem Landratsamt Wohnmöglichkeiten für Geflüchtete zu melden oder zu schaffen – sowohl vonseiten Zinneckers als auch vom Vorstand des Bayerischen Gemeindetags und den von Zuweisungen überdurchschnittlich betroffenen Kommunen. Hintergrund der Appelle waren die im vergangenen Jahr ständig steigenden Zuweisungen von Asylbewerbern und Flüchtlingen aus den Ankerzentren.
Einrichtungen werden betreut
Die Wohncontainer werden im Auftrag des Landratsamtes von einem Unterkunftsverwalter betreut, der an zwei Vormittagen vor Ort sein wird. Sofern sich ein zusätzlicher Bedarf herausstellt, kann eine Ausweitung der Stelle beziehungsweise eine weitere Betreuung erfolgen. Falls sich Gemeindebürgerinnen oder -bürger ehrenamtlich engagieren möchten, steht die Stelle für Kommunale Integration im Landratsamt beratend zu Seite (Tel.: 08342 911-194, integration@lra-ostallgaeu.bayern.de).