Warnstreiks heute in Bayern: Diese Betriebe sind betroffen

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Am Mittwoch kommt es in etlichen Bundesländern zu Warnstreiks von der Gewerkschaft Verdi – auch in Bayern. Diese Einrichtungen sind betroffen.

München – Die Gewerkschaft Verdi hat am heutigen Mittwoch (14. Januar) in etlichen Bundesländern zum Streik im öffentlichen Dienst aufgerufen. Man wolle so den Druck vor der zweiten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (Tdl) erhöhen. Auch in Bayern legen zahlreiche Beschäftigte ihre Arbeit nieder.

Streiks heute in Bayern: Wer betroffen ist

Die ganztägigen Warnstreiks erfassen Verwaltungseinrichtungen, Universitäten und Krankenhäuser in den Regionen Oberpfalz und Mittelfranken. In Regensburg werden verschiedene Einrichtungen bestreikt, darunter die Universität, das staatliche Bauamt, die Regierung der Oberpfalz sowie das Universitätsklinikum. Für Nürnberg und Erlangen kündigte Verdi Bayern Streikmaßnahmen an mehreren Standorten an, wie dem Wasserwirtschaftsamt, dem Landesamt für Statistik, den örtlichen Hochschulen, den Studierendenwerken und dem Universitätsklinikum Erlangen.

Warnstreik in Bayern: Universitätsklinikums- und Hochschulmitarbeiter legen ihre Arbeit nieder.
Warnstreik in Bayern: Universitätsklinikums- und Hochschulmitarbeiter legen ihre Arbeit nieder. © NEWS5 / Eric Deyerler

Nach Angaben der Gewerkschaft bleibt die medizinische Versorgung der Patienten in beiden Universitätskliniken durch bestehende Notdienstvereinbarungen gewährleistet, erklärte die Gewerkschaft dem BR auf Nachfrage. Allerdings könnte der Warnstreik zur Folge haben, dass planbare, nicht dringliche Eingriffe auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden.

Streik im öffentlichen Dienst: „Löhne sind weit zurückgeblieben“

„Die Arbeitgeber sind ohne Angebot in die Verhandlungen gestartet. Wer mit leeren Händen kommt, provoziert Widerstand“, erklärte Frank Bethke, stellvertretender Landesbezirksleiter von Verdi NRW, die bundesweiten Aktionen. 

Martin Schmalzbauer, Gewerkschaftssekretär bei Verdi, sagt dazu in Erlangen: „Wenn man sich anguckt, wie die letzten Jahre die Preise gestiegen sind, da sind die Löhne weit zurückgeblieben.“ Da könne es nicht sein, dass der Arbeitgeber sich gar nicht bewegt. (Quellen: Verdi, News5, BR)

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