Team Hörluchs bei der DATEV Challenge: Brigitte Weinzierl startet in Roth

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Einlauf von Team Hörluchs Ü70 Damen im Stadion in Roth von links: Brigitte Weinzierl (Schwimmen), Gesine Hoeft (Laufen), Monika Körner-Downes (Radfahren)
Einlauf von Team Hörluchs Ü70 Damen im Stadion in Roth von links: Brigitte Weinzierl (Schwimmen), Gesine Hoeft (Laufen), Monika Körner-Downes (Radfahren) © privat

Nach ihrem erfolgreichen Start bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften im vergangenen Jahr in Oberschleißheim erhielt Brigitte Weinzierl, Masters-Schwimmerin des SV Lohhof, das Angebot, 2025 in Roth beim Triathlon über die Ironman-Distanz in der Staffel Team Hörluchs Ü70 Damen die Schwimmstrecke zu übernehmen. Nach kurzem Überlegen und mit gehörigem Respekt vor den 3,8 Kilometern im Main-Donau-Kanal sagte sie zu.

Unterschleißheim – Anfang Juli war es dann so weit. Das Training war angepasst worden, ein Neoprenanzug besorgt. Schon am Donnerstag vor dem Wettkampf reiste Weinzierl nach Roth, denn der Bayerische Rundfunkt wollte eine Reportage über die drei Seniorinnen und ihre Motivationen erstellen. Auch die Grand Dame von Roth, Alice Walchshöfer, ließ es sich nicht nehmen, bei diesem Pressetermin dabei zu sein, ist sie doch im selben Alter wie die drei Staffelkämpferinnen. Bereits am Samstag in der Früh gab es die Möglichkeit, sich mit dem Kanal und den Wegen in der Start- und Wechselzone vertraut zu machen.

Schwimmzeit verlängerte sich um zehn Prozent

Mit der Startnummer 4000, der ersten aller Staffel-Startnummern, ging Weinzierl dann am Sonntag um 9:20 das Rennen an. Gefolgt von 730 weiteren Staffeln. Zuvor waren schon die 3699 Einzelstarter ins Wasser gegangen. Der Neo war dabei allerdings dieses Jahr erstmals nicht gestattet, mit 25,3 Grad war das Wasser dazu zu warm. Da im Bereich des Deutschen Schwimmverbandes Neoprenanzüge für Masters-Schwimmer sowieso nicht erlaubt sind, war das für die Lohhoferin das Gewohnte. Nur die Schwimmzeit verlängerte sich dadurch um etwa zehn Prozent.

Auch das war kein Problem, denn nach 1:39,02 Stunden hatte Weinzierl die 3,8 Kilometer geschwommen, erlaubt waren 2:05 Stunden, und machte sich auf den rund 250 Meter langen Laufweg zu Monika Körner-Downes und ihrem Rad. Schnell wechselte der Transponder die Beine und der „Staffelstab“ war übergeben. Dann bleib Brigitte Weinzierl nur noch, ihrer Kollegin alles Gute zu wünschen und ihren 180 Kilometer langen Weg auf der Tracking-App zu verfolgen, ebenso später Gesine Hoeft auf der Marathon-Laufstrecke.

Erst am späten Abend sahen sich die drei Damen wieder beim gemeinsamen Einlauf im Stadion in Roth. Jede war glücklich, ihre Strecke bewältigt zu haben und genoss den Jubel der Zuschauer. Nachdem die Strapazen des Tages durch den Erfolg vergessen gemacht wurden, hoffen die Damen, auch 2026 wieder bei dieser großartigen Veranstaltung dabei sein zu können.

af

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