In Bichl soll ein Förderprogramm die Erweiterung eines Radlwegs doch noch ermöglichen. In der Vergangenheit war das Projekt zurückgestellt worden - wegen fehlender Fördermittel.
Bichl – Auf dem Bichler Gemeindegebiet könnte es bald einen neuen Radweg geben. Das Vorhaben fiel bereits einmal aufgrund fehlender Förderung durch.
Bichl: Radweg soll mithilfe von Förderprogramm erweitert werden
Bislang führt der Weg für Zweiradfahrer am Netto-Markt vorbei, an der B11 entlang bis zur Einmündung Hochbichlfeld. Geplant ist, die Strecke an der linken Seite der Fahrbahn bis zur Einmündung Falak zu verlängern, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Am Übergang zur neuen Strecke soll eine Verkehrsinsel entstehen, um den Radfahrern das Queren zu erleichtern, erklärte Bauamts-Mitarbeiterin Johanna Pössenbacher.
Die etwa 200 Meter lange Strecke ist derzeit ein Feldweg, der bislang von Landwirten als Fahrweg genutzt werde. Der Gemeinde gehört jedoch der größte Teil der Fläche.
Bis zu 80 Prozent der Kosten förderfähig
Motiviert ist die Idee durch ein neues Förderprogramm „Radoffensive Klimaland Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Bau und Verkehr. Bis zu 80 Prozent der Kosten sind förderfähig. „Man weiß allerdings nicht, ob der Antrag durchgeht“, gab Rathaus-Mitarbeiterin Pössenbacher zu Bedenken. Zumindest seitens der Gemeinderäte herrschte in der Sitzung aber Einvernehmen, dass der Antrag erstmal gestellt werden solle.
Das Vorhaben hätte die Gemeinde schon einmal auf dem Schirm gehabt, sagte Bürgermeister Benedikt Pössenbacher (UBB). Vorangegangen war allerdings nichts. „Damals hatten wir jedoch entschieden, das Ganze zurückzustellen, weil es keine Fördermittel gab.“
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