RK-Fundraiser informieren sich über die Arbeit der Wasserwacht in Karlsfeld und im Landkreis
Karlsfelder See – Im Namen des BRK Dachau sind aktuell junge Fundraiser unterwegs, um in der Stadt Dachau und im gesamten Landkreis neue Fördermitglieder für das Rote Kreuz zu gewinnen. Um das BRK Dachau in seinen Strukturen kennenzulernen, haben sie mit Lisa Krause aus der Verwaltung und mit dem BRK-Kreisvorsitzenden Bernhard Seidenath die Wasserwacht am Karlsfelder See besucht. Florian Ferstl, Technischer Leiter der Kreis-Wasserwacht, gab den sieben Studentinnen und Studenten einen eindrucksvollen Einblick in die wichtige und umfangreiche Arbeit der Wasserwacht.
Wasserwacht am Karlsfelder See: 5.000 Stunden Ehrenamt für Sicherheit
Nicht bewusst war den Besuchern, dass die Wasserwacht ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. Florian Ferstl erläuterte: „Wir haben 838 Mitglieder, davon ist knapp die Hälfte in der Jugend. Tatsächlich aktiv engagieren sich rund 100 Ehrenamtliche, zum Beispiel im Wachdienst und als Jugendleiter.“
Pro Jahr kommen rund 5.000 ehrenamtliche Stunden, auch durch die Einsatzzahlen am Karlsfelder See, zusammen. Ferstl berichtete: „Wir hatten dieses Jahr eine Rettung aus dem Wasser, leider mit negativem Ausgang, 43 Erste-Hilfe-Leistungen und 16 Hilfeleistungen für Schwimmer, auch entkräftete Schwimmer auf der Plattform.“ Bei 15 Einsätzen wurde der Rettungsdienst dazu alarmiert. Davon wurden sieben Personen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. „Erst letzte Woche haben wir einen Betrunkenen aus der Amper gerettet. Ansonsten war‘s aber dieses Jahr eher ruhig“, fasst Ferstl zusammen. Bernhard Seidenath sagte: „Mit ihrer enormen Präsenz sorgt die Wasserwacht für die Sicherheit am und im Wasser. Gerade in den Sommerferien, wenn die Familien gerne am See sind, ist dieser Dienst für die Allgemeinheit unvorstellbar wertvoll.“
Die jungen Fundraiser waren tief beeindruckt, vor allem als sie auch noch auf dem Karlsfelder See im „alten“ Boot der Wasserwacht mitfahren durften. Auch hier spielt das Geld eine wichtige Rolle. Florian Ferstl erläuterte: „Für ein neues Boot wurden von der Gemeinde Haushaltsmittel eingestellt, aber wir müssen circa 15.000 Euro in Eigenleistung für das Boot aufbringen.“
Die Werbe-Aktion, um neue Fördermitglieder des Roten Kreuzes zu gewinnen, ist bereits nach wenigen Wochen sehr erfolgreich. Die Werberinnen und Werber konnten bis jetzt rund 400 neue Fördermitglieder gewinnen. Lisa Krause betont: „Falls sich jemand erst später dazu entscheidet, durch eine Fördermitgliedschaft unsere wichtige und vielfältige Arbeit zu unterstützen, freuen wir uns sehr über einen Anruf oder eine Mail. Die Spende sehen wir nicht nur als einen finanziellen Beitrag, sondern auch als Zeichen der Verbundenheit mit der Idee des Roten Kreuzes, die heute aktueller ist denn je.“
red
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