Zwei deutsche Bergsteigerinnen im Alter von 45 und 61 Jahren sind im Schweizer Kanton Wallis verunglückt. Eine von ihnen kam dabei ums Leben, wie die dpa berichtet. Beim Abstieg vom 4010 Meter hohen Lagginhorn im Saastal stürzten beide Frauen an der Westflanke Hunderte Meter in die Tiefe.
Frauen waren ungesichert am Berg unterwegs
Während die 61-Jährige schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen wurde, kam für ihre 45-jährige Begleitung jede Hilfe zu spät. Die Frauen waren Teil einer achtköpfigen Bergsteigergruppe, die nicht angeseilt war. "Die anderen alarmierten nach dem Unfall die Rettungskräfte", teilte die Kantonspolizei mit.
Der Unfall ereignete sich am Montagvormittag (08. Juli). Die Staatsanwaltschaft hate eine Untersuchung zu den Unfallumständen eingeleitet.
"So ein Verhalten ist nicht zu rechtfertigen"
Erst gestern (09. Juli) sorgte das Verhalten eines Elternpaares bei italienischen Bergrettern für Entsetzen. Ein Video zeigt die beiden mit einem Kleinkind auf einem beliebten Klettersteig, ohne Helm oder Sicherungsgerät. "So ein Verhalten ist nicht zu rechtfertigen", kommentieren die Bergretter und betonen, dass viele unerfahrene Wanderer die Risiken unterschätzen und sich nicht vorbereiten.