Traumwetter, Hammerpreise und ein dickes Lob: Langengeislinger Kinderhaus feiert 50-Jähriges

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Herzerwärmende Momente bescherten die Kinder ihren Familien mit musikalischen Einlagen. © Markus Schwarzkugler

Großes Familienfest mit vielen Gästen, herzerwärmenden Momenten und einer bewegenden Rede: Das Kinderhaus St. Martin in Langengeisling hat sein 50-Jähriges mit einem schönen Tag gefeiert.

Langengeisling – Kann es ein schöneres Kompliment für Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen geben? Wohl kaum. „Ich ziehe meinen Hut davor, mit welcher Engelsgeduld und welchem Feingefühl ihr unsere Kinder begleitet“, sagte Stefanie Perzl vom Elternbeirat. Und: „Wir Eltern können nur glücklich sein, dass wir hier einen Platz bekommen haben.“ Die Mitarbeiterinnen verstünden ihren Job als Berufung. Das Kinderhaus St. Martin in Langengeisling sei eine „Oase in verwirrenden Zeiten“, so Perzl in der wohl emotionalsten Rede beim großen Jubiläumsfest anlässlich des 50. Geburtstags der Einrichtung.

Bei sommerlichen Temperaturen, nachdem es am Morgen noch in Strömen geregnet hatte, waren zahlreiche Kinder mit ihren Familien, Ehemalige vom Personal sowie Vertreter vom katholischen Träger und aus der Politik gekommen. Und auch der ehemalige Stadtrat Franz Lex, der mit einer Bürger㈠umfrage 1973 den Ausschlag für den Bau des ursprünglichen Kindergartens gegeben hatte (wir berichteten). Auch darauf blickte Kinderhausleiterin Jana Wagner in ihrer Begrüßungsrede zurück. Ebenso auf den 2013 eingeweihten Neubau – „ein supermodernes Kinderhaus“, mit aktuell drei Kindergarten- und einer Krippengruppe mit 89 Mädchen und Buben.

Nicole Barth erinnerte daran, was der Förderverein dem Kinderhaus bereits alles ermöglicht hatte, etwa Bausteine für die Turnhalle oder für die Eltern kostenlose Ausflugsfahrten mit dem Bus. Der Verein ist bestens mit der Erdinger Geschäftswelt vernetzt, was auch für die beeindruckende Tombola beim Fest hilfreich war. Hier gab es keine einzige Niete, dafür lukrative Preise wie Tonieboxen. Der Hauptpreis, Losnummer 1500, war ein Fahrrad. Entsprechend spannend ging es beim Schlangestehen an der Preisausgabe zu.

Auch die Einnahmen aus dem Fest kommen wieder dem Förderverein zugute. Egal ob aus Verlosung, Verkauf von Gegrilltem, Getränken oder Kuchen – all das hatten viele fleißige Hände ermöglicht. Sogar eine große Torte mit Jubiläumsaufdruck hatte man anfertigen lassen.

Bester Laune war Stadtpfarrer Martin Garmaier, der für die Geistlichkeit kurz sprach und flachsend bekanntgab: „Wir spendieren allen ein Eis. Die Mütter haben dann die Waschprobleme.“ Für die Kinder war an Spiel- und Bastelmöglichkeiten reichlich geboten. Und sie selbst sorgten mit musikalischen Darbietungen und Co. für herzerwärmende Momente. Stellvertretender Landrat Franz Hofstetter wünschte derweil, „dass es den Kindern und Eltern hier jeden Tag so gut gefällt wie heute“. Wie Perzls Rede klarmachte, ist das nicht bloß ein Wunschgedanke.

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