Auffahrunfall mit sechs Verletzten auf der A95

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Drei Feuerwehren waren im Einsatz auf der A95: Da zunächst unklar war, wie schwer die Beteiligten verletzt sind, wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert. © Feuerwehr Hohenschäftlarn

Bei einem Auffahrunfall am Samstag auf der A95 bei Schäftlarn sind sechs Personen verletzt worden, darunter drei Kinder.

Schäftlarn - Wie die Verkehrspolizei Weilheim berichtet, war ein 42-jähriger Murnauer mit seinem BMW auf dem Mittelstreifen der A95 Richtung München unterwegs, als er hinter dem Kreuz Starnberg einen Renault überholte. Der BMW-Fahrer scherte dann aber so knapp vor dem Renault ein, dass der 40-jährige Fahrer aus Fürstenfeldbruck in das Heck des BMW krachte.

Rettungshubschrauber angefordert

Bei dem Aufprall erlitten alle Beteiligten laut Polizei ein Schleudertrauma. Im Fahrzeug des Renaultfahrers saßen noch dessen 41-jährige Frau und die drei Kinder, drei, zwölf und 13 Jahre alt. Der First Responder der Feuerwehr Hohenschäftlarn übernahm die Erstversorgung der Verletzten. Da zunächst unklar war, wie schwer die Beteiligten verletzt sind, wurde auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der dann aber nicht mehr benötigt wurde.

Autobahn 1,5 Stunden gesperrt

Die Fahrbahn musste für die Unfallaufnahme, Reinigung der Fahrbahn und Bergung der Fahrzeuge für knapp 1,5 Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr über einen angrenzenden Parkplatz umgeleitet. Am BMW entstand ein Schaden von etwa 15 000 Euro, der Renault wurde total beschädigt.

Notruf über eCall

Abgesetzt wurde der Notruf übrigens durch einen sogenannten eCall. Dabei handelt es sich um ein automatisches, schlafendes Notrufsystem für Kraftfahrzeuge. Wenn ein Auto einen verletzungsrelevanten Unfall registriert, wählt die SIM-Karte des Systems über das vor Ort stärkste Mobilfunknetz die 112 und gibt die Positionsdaten durch.

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