Europa-Park erhöht 2025 erneut die Eintrittspreise – Fans über „heftige“ Kosten entsetzt

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Der Europa-Park in Rust erhöht seine Eintrittspreise ab der Saison 2025/26 erneut. Besucher reagieren im Netz mit Unmut und Kritik.

Rust - Der Europa-Park in Rust, einer der meistbesuchten Themenparks in Deutschland, zieht jährlich Millionen von Besuchern aus Baden-Württemberg und der ganzen Welt an. Kein Wunder, denn die Attraktionen im Park sind beeindruckend – wer mutig ist, kann etwa in Deutschlands höchster Achterbahn Platz nehmen. Doch eine Nachricht holt Besucher aktuell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: Ab der Saison 2025/26 wird der Europa-Park seine Eintrittspreise erneut anheben.

Die neuen Eintrittspreise für den Europa-Park ab der Saison 2025/2026

Luftaufnahme des Europa-Park Rust, 2025 soll hier ein neues Fahrgeschäft öffnen – doch worum handelt es sich genau?
Ab der Saison 2025/26 müssten Besucher des Europa-Parks tiefer in die Tasche greifen. © Petra Schneider-Schmelzer/Imago

In der Hauptsaison wird ein Tagesticket für Erwachsene zukünftig 73 Euro kosten, in der Nebensaison 64,50 Euro. Diese Preise gelten jedoch nur für Tickets, die online erworben werden. An der Tageskasse wird ein Aufschlag von 10 Euro erhoben, was bedeutet, dass die Tickets vor Ort 83 Euro in der Haupt- und 74,50 Euro in der Nebensaison kosten werden. Auch die Preise für Kinder sind gestiegen - sie betragen in der Hauptsaison 62,50 Euro und in der Nebensaison 54,50 Euro.

Eine Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder) wird daher etwa 250 - 300 Euro Eintritt während der Hauptsaison zahlen müssen. Wer Geld sparen möchte, sollte das angekündigte Halloween-Special im Auge behalten, bei dem vergünstigte Tickets zum Preis von 52 Euro (Tageskasse 62 Euro) angeboten werden.

Preiserhöhung in der kommenden Saison um etwa fünf Prozent

Bereits 2024 hatte der Europa-Park seine Preise angehoben. Damals stieg der Preis für ein Erwachsenenticket von 65 Euro auf 69,50 Euro. Auch Kinder und Senioren mussten mehr zahlen und statt 56 Euro nun 59,90 Euro aufbringen. Dies entsprach einem Anstieg von fast sieben Prozent.

Die aktuelle Preiserhöhung von 69,50 Euro auf 73 Euro beträgt etwa fünf Prozent. Als Begründung nennt der Eigentümer des Europa-Parks, Roland Mack, die gestiegenen Betriebskosten. Insbesondere die Kosten für Rohstoffe, Lieferanten und Dienstleister seien in die Höhe gestiegen.

Besucher kritisieren die Preiserhöhung im Internet als teuer „wie ein Kurzurlaub“

Im Internet äußern viele Besucher ihren Unmut über die Preiserhöhung. Insbesondere für Familien sei der Besuch im Park zu einer kostspieligen Angelegenheit geworden: „Kommt mir so vor, als wolle man eine mehrköpfige Familie nicht mehr im Park sehen“, kommentiert ein Nutzer auf Facebook. Andere stimmen zu: „Schade, dass eine vierköpfige Familie bald für einen Besuch dort sparen muss wie für einen Kurzurlaub“. Die Preisanpassung sei „rücksichtslos Eltern mit Kindern gegenüber“. Einige fordern daher die Einführung eines Familientickets, um Familien finanziell zu entlasten.

Der Eingang zum Europa-Park in Rust – nach zwei Jahrzehnten trennt sich „Miss Germany“ von dem Freizeitpark.
Die anstehende Preiserhöhung erhitzt die Gemüter im Netz. © Patrick Seeger/dpa

Doch nicht nur Familien, sondern auch andere Nutzer sind mit den „heftigen“ Preisen unzufrieden: „Absolute Frechheit. Nicht hingehen und gut ist“ oder „Wucher-Preise, der hat einen Knall“, sind einige der Kommentare in den sozialen Medien. Es sei „unverschämt, so einen hohen Preis zu verlangen“.

Einige Besucher zeigen jedoch Verständnis für die Preiserhöhung. „Wenn man den Europa-Park mit anderen Parks vergleicht, bekommt man hier bei gleichen Preisen viel mehr geboten“, argumentieren sie, das Preis-Leistungs-Verhältnis sei immer noch angemessen.

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