Nach Verstappen-Sieg: Red Bull tritt gegen Ex-Teamchef Horner nach

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Red Bull feiert in Monza den ersten Formel-1-Sieg seit dem Rauswurf von Ex-Teamchef Christian Horner. Nun teilt Helmut Marko noch einmal gegen den Briten aus.

Monza – Max Verstappen ist zurück auf dem Siegerpodium! Beim Großen Preis von Italien in Monza feiert der Red-Bull-Pilot seinen ersten Triumph seit fast vier Monaten – und zugleich den ersten unter der neuen Führung von Laurent Mekies, der den langjährigen Teamchef Christian Horner abgelöst hat. Und gegen den teilt Red Bull noch einmal ordentlich aus!

Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies mit den beiden Formel-1-Piloten Max Verstappen und Yuki Tsunoda
Seit dem Horner-Aus steht Teamchef Laurent Mekies hinter den beiden Red-Bull-Piloten Max Verstappen und Yuki Tsunoda. © Beata Zawrzel/Imago

Offenbar hat sich die Stimmung im Team seit dem Rauswurf von Christian Horner spürbar verbessert. „Ja, das stimmt“, bestätigt Red-Bull-Berater Helmut Marko im Gespräch mit Sky. „Das ist eine tolle Stimmung und das Red Bull-Feeling ist auch wieder da.“ Klare Worte – und ein deutlicher Seitenhieb gegen den Ex-Teamchef!

Helmut Marko deutlich: Nach Horner-Aus wird bei Red Bull „wieder gelacht“

Auch für den neuen Teamchef findet Marko nur lobende Töne: „Er analysiert kontinuierlich die Gesamtsituation und wir stellen uns schon fürs nächste Jahr auf“, erklärt der 82-Jährige. Red Bull sei in der Formel 1 wieder auf dem richtigen Kurs: „Das Wichtige ist, dass gezeigt wurde, dass das Potenzial da ist und nun richtig genutzt wird.“

Noch vor wenigen Wochen hatte Weltmeister Verstappen erklärt, dass er in dieser Saison nicht mehr mit weiteren Siegen rechne, doch in Monza fuhr der Niederländer wieder in seiner eigenen Liga. „Unglaublich, vor zwei Rennen in Ungarn waren wir noch froh, überhaupt in den Punkten zu landen“, gibt Marko zu.

„Hier gewinnen wir mit 20 Sekunden und bis auf die erste Kurve war es ganz souverän. Max hat es in allen Phasen unter Kontrolle gehabt“, lobt der Österreicher, der gegenüber BILD sogar deutlicher wird, dass dieser Erfolg auch mit dem Teamchef-Wechsel zu tun hat: „Und wie! Es wird wieder gelacht bei uns! Der alte Red Bull-Spirit ist wieder da!“

Trotz des Aufschwungs bremst Marko die Erwartungen im WM-Kampf: „Nein“, sagt der 82-Jährige auf die Frage, ob Red Bull noch einmal in den Titelkampf gegen die beiden McLaren-Piloten eingreifen könne. „Aber wir sind wieder auf einem guten Weg.“ Bei noch acht ausstehenden Rennen hat Verstappen einen Rückstand von 94 Punkten auf WM-Spitzenreiter Oscar Piastri. (SoBre)

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