George Clooney schlägt nach Trump-Kritik zurück: „Wir machen Amerika im November wieder großartig“

Donald Trump hat sich am Silvesterabend über George Clooney und dessen Familie ausgelassen. Der US-Präsident kritisierte auf seiner Plattform Truth Social, dass Clooney, seine Frau Amal und ihre Kinder die französische Staatsbürgerschaft angenommen haben.  

Trump bezeichnete die Clooneys als „die schlechtesten Prognostiker aller Zeiten“ und zog einen Vergleich zwischen Frankreichs Einwanderungspolitik und der von Präsident Joe Biden. Außerdem behauptete er, Clooney sei „kein echter Filmstar“, sondern nur „ein Durchschnittstyp, der ständig über Politik meckert“.  

Trump
Donald Trump spricht nach dem Gipfel in Mar-a-Lago von einer „95-prozentigen Einigung“. Doch die verbleibenden 5 Prozent betreffen das Schicksal des Donbas – und genau hier droht sein Friedensplan an der unnachgiebigen Frontlinie zu scheitern. Getty

Clooney kontert mit einer klaren Botschaft

George Clooney ließ sich von Trumps Kritik nicht aus der Ruhe bringen. In einem Interview reagierte er mit einer spitzen Bemerkung: „Ich stimme dem aktuellen Präsidenten vollkommen zu. Wir müssen Amerika wieder großartig machen. Wir fangen im November an.“ 

Damit spielte der Schauspieler laut der „Daily Beast“ auf die Zwischenwahlen im November 2026 an. Laut ersten Umfragen könnten die Demokraten bei dieser Wahl die knappen Mehrheiten der Republikaner im US-Kongress zurückerobern. 

Clooneys Antwort wurde als geschickter Konter verstanden, der Trumps Angriff ins Leere laufen ließ und gleichzeitig die Bedeutung der kommenden Wahlen unterstrich.

Vom Freund zum Gegner

Früher waren Trump und Clooney befreundet, wie der Schauspieler kürzlich erzählte. Trump habe ihm sogar einmal geholfen, einen Spezialisten für Rückenprobleme zu finden. Doch diese Zeiten sind vorbei. 

Die Entscheidung der Clooneys, französische Staatsbürger zu werden, begründete George Clooney mit den strengen Datenschutzgesetzen in Frankreich, die seine Kinder vor Paparazzi schützen sollen.