Für Touristen, Urlauber und Einheimische wird der Alltag erheblich vereinfacht, wenn der Kniff den Urlauber-Hotspot an der Adria sicherer gestaltet.
Pula – Die schönen Küsten von Istrien sind das Ziel vieler Urlauber und Touristen, weil sie sich mit bestimmten Tieren anlegen wollen? Eher nicht, denn eigentlich wollen die Menschen hier meist nur ihre freie Zeit genießen. Doch das scheint nach aktuellem Stand an einigen Bereichen etwas schwieriger zu werden, wenn die kroatische Regierung nicht eingreifen würde. Es schaut nämlich schlecht aus, was das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier angeht.
Massives Möwenproblem in beliebtesten Kroatien-Teil der Urlauber
Die Halbinsel Istrien an der Adria bietet viele Küstengebiete. Ob Porec, in dem ein Filmender einst ein abgeschlepptes Auto filmte, oder Rovinj, wo Urlauber über Wucher-Preise staunten oder Pula, das mit einem Strand-Beschluss in die Schlagzeilen kam – vielen Kroatien-Urlaubern sind die Orte ein Begriff. Vor allem an der Westküste tummeln sich viele Touristen und die Hauptsaison steht bevor. Während in Italien aktuell Unwetter herrscht, ist auch Kroatien von Regen und Wind betroffen. Doch bald wird das Wetter sich bessern und sich die Leute dort niederlassen, aber von Federvieh attackiert werden? Kroatien hat ein massives Möwenproblem.
Tourismus Kroatien
Im Jahr 2024 gab es in Kroatien einen Zuwachs von vier Prozent der Besucher auf 21,3 Millionen. Nach Übernachtungen gab es in Istrien 30 Millionen Aufenthalte, die meisten nach Landkreis, wovon zwei der fünf Top-Reiseziele Rovinj und Porec als Städte auch auf Istrien liegen. 13,19 Milliarden Euro sollen die Einnahmen aus dem Tourismus in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 betragen haben.
Quelle: kroatien-nachrichten.de
„Chaos und Lärm“ durch Möwen: Istrien kämpft für Touristen gegen aggressive Tiere
Das kroatische Portal dnevnik.hr hat über das Problem berichtet und von „Bekämpfung von Schädlingen“ geschrieben. Denn die Möwen verursachen „Chaos und Lärm, greifen Menschen und kleine Tiere“ an. Die Kroaten reagieren und leiten Maßnahmen ein. Echte Eier werden aus den Möwennestern genommen und mit falschen ersetzt. Der Startschuss fällt in Pula am südlichen Punkt von Istrien.
Es gibt einfach zu viele Möwen und deswegen wird geplant, dass rund 2000 Eier mit falschen ersetzt werden. Das kroatische Portal schreibt, dass zu den Zielen der Möwen einiges werden kann: neben Eichhörnchen, Schwalben und Tauben gehören kleine Haustiere und Menschen. Auch vecernji list berichtet über die „gängige Praxis“. Aufgrund der Nahrungssuche kommen sie Menschen näher und werden immer aggressiver. Daten aus vergangenen Jahren zeigen, dass dadurch 30 Prozent der Möwen aus den Städten vertrieben wurden. (ank)