"Es ist wirklich zu Ende", sagte der ehemalige Finanzminister Christian Lindner der Nachrichtenseite "ntv.de". Auch wenn er einzelne Kollegen aus der Partei und aus dem politischen Berlin vermisse, sei dieses Kapitel “mit großer Dankbarkeit für mich abgeschlossen”, ergänzte Lindner.
Eine Art Pflichtgefühl empfinde er nicht. Lindner unterstrich, dass er ja nicht freiwillig ausgeschieden sei. “Mein Vertrag ist von den Bürgerinnen und Bürgern nicht verlängert worden”, so Lindner. Künftig werde er daher nicht mehr für öffentliche Ämter zur Verfügung stehen.
"Nie sollte man prinzipiell nicht sagen."
Natürlich werde er der FDP auch bei der nächsten Bundestagswahl seine Stimme geben, führte Lindner weiter aus. Und das politische Geschehen auch weiterhin als “einordnender Kommentator” begleiten. ”Aber sicherlich nicht als Kandidat”.
Er habe keine Wunde, mit der er aus der Politik ausscheide, betonte Lindner. Und daher müsse jetzt auch nichts “irgendwie verarztet werden durch ein Comeback”. Er habe auch immer schon andere Leidenschaften jenseits der Politik gehabt, sagte der 46-Jährige. Daher gehe die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr in die Politik “gegen Null”. Lindner fügte hinzu: “Nie sollte man prinzipiell nicht sagen.”