Rettungshunde helfen mit. Nach vier Stunden finden Einsatzkräfte Senior aus Planegg nahe der Isar.
Baierbrunn – Vier Stunden lang suchten zahlreiche Einsatzkräfte aus dem Landkreis München am Mittwoch nach einem vermissten Mann in Baierbrunn. Bei der Suchaktion waren mit dabei die Rettungshundestaffel aus Aschheim, Hochbrück und München.
Der 78-Jährige aus Planegg war am Vortag nicht von seiner Wanderung nach Hause zurückgekehrt. Vom Marienplatz bis nach Hohenschäftlarn wollte der Senior laut Polizei den Jakobsweg laufen. Seine Partnerin konnte sein Handy am Abend in Baierbrunn nahe der Isar orten. Am nächsten Tag hatten Passanten den Mann auf eine Bank nahe dem Waldgasthof Buchenhain gesehen. Von dort startete die Suche um 10.30 Uhr, teilt die Feuerwehreinsatzzentrale mit. Die dichten Wälder und Felsen im Isartal erschwerten den Einsatz. Die Feuerwehr brachte die Hundeteams in das Gebiet zur Isar. Von der Polizei waren im Einsatz Hubschrauber, die Hundertschaft und die Reiterstaffel sowie Diensthundeführer.
Aschheimer Hundestaffel erstversorgt verwirrten Mann
Unterstützt haben auch die Feuerwehren aus Baierbrunn, Pullach, Straßlach, Hohenschäftlarn, Grünwald, Ebenhausen und Neufahrn. Mit Drohnen suchten die Feuerwehrler in der Luft und mit Booten auf der Isar. Am Nachmittag fand die Reiterstaffel der Polizei den Senior mitten im Wald. Das Hundeteam der Aschheimer Feuerwehr erstversorgte den verwirrten Mann. Er war ansprechbar und leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte den Wanderer ins Krankenhaus. „Glücklicher Ausgang einer großen Suchaktion“, schreibt die Aschheimer Feuerwehr auf Facebook.