Vorfall an Bord: Air-France-Flieger muss ungeplant in München landen

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Ein Flieger musste auf seinem Weg von Beirut nach Paris ungeplant in München landen. Der Flughafen informiert über den Grund.

Flughafen München – Am Sonntagabend (4. Januar) musste eine Air-France-Maschine ungeplant in München landen. Sie war auf dem Weg von Beirut im Libanon nach Paris. Das entspricht einer Flugdauer von knapp fünf Stunden. Die Crew hatte sich für die vorzeitige und ungeplante Landung entschieden, weil es plötzlich verbrannt an Bord roch. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Flugzeug nach München umgeleitet
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. (Symbolbild) © Ehsan Monajati/dpa

Air-France-Flieger muss ungeplant in München landen – wegen Brandgeruch

Das Flugzeug landete um 20.19 Uhr sicher am Münchner Flughafen und konnte nach der Landung selbstständig zu seiner Parkposition rollen. „Es war alles andere als dramatisch“, erklärte ein Flughafensprecher die Situation der dpa. Was genau den Schmorgeruch verursacht haben könnte, blieb zunächst unklar.

Die Fluggäste kamen am Sonntagabend mit ihrem Gepäck in Hotels unter. Wie viele Reisende genau betroffen waren, war zunächst nicht bekannt. Der Sprecher sagte jedoch mit Blick auf den Flugzeugtyp, es seien sicher mehr als 200 Passagiere gewesen. „Die Maschine ist immer noch da“, bestätigte der Sprecher am Montagmorgen. Die Airline werde sich nun um die weitere Abwicklung kümmern. Wann die Passagiere ihre Reise nach Paris fortsetzen können, stand zunächst nicht fest.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Air-France-Flieger wegen Brandgeruch umgeleitet wird. Erst Mitte November kam es zu einem ähnlichen Fall. Damals war die Maschine von Paris nach Seoul unterwegs und landete bereits nach einer Stunde und 41 Minuten wieder – und zwar ebenfalls in München. Auch wenn es beispielsweise einen medizinischen Notfall an Bord gibt, entscheidet sich die Crew für eine vorzeitige Landung. (Quelle: dpa)