Der Klinikverbund Allgäu und die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren gehen eine Kooperation ein. Das verkündeten die Verantwortlichen gestern Abend bei einem Pressegespräch.
Allgäu/Marktoberdorf - Es stand wohl nichts Geringeres auf dem Spiel als die künftige wohnortnahe Gesundheitsversorgung im Allgäu, die sichere, umfassende und optimale Betreuung von Patienten der gesamten Region in der Region. So formulierten es die politischen Vertreter sowie Geschäftsführer und Vorstände des Klinikverbunds Allgäu sowie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, die gleichzeitig „mit großer Freude“ den Startschuss für eine tiefgehende Kooperation verkündeten. Am gestrigen Mittwochabend wurde die Unterzeichnung eines strategischen Kooperationsvertrags im Hotel Weitblick in Marktoberdorf feierlich begangen.
Maria Rita Zinnecker, Landrätin im Ostallgäu und Verwaltungsratsvorsitzende der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, sowie Hans-Joachim Weirather, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikverbunds Allgäu, betonten dabei: „Die Menschen sollen sich darauf verlassen können, dass ihre medizinische Versorgung hier vor Ort gesichert bleibt.“
Die Partnerschaft soll ein breites Spektrum umfassen. Neben medizinischen Kernbereichen wie spezialisierten Zentren sollen auch verschiedene Dienstleistungen – etwa im Einkauf oder in der Wäscherei – gemeinsam organisiert werden. Zudem ist vorgesehen, Verwaltung und Ausbildung stärker aufeinander abzustimmen.
Zinnecker hob jedoch gleichermaßen hervor, dass es sich bei der Zusammenarbeit ausdrücklich nicht um eine Fusion handle.
Mehr zur Ausgestaltung und den ersten Einzelkooperationen im medizinischen Bereich erfahren Sie in Kürze hier.
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