Der Wasserleitungsbau und die Straßensanierung in Schwabhausen sind abgeschlossen.
Mit einer festlichen Zeremonie wurde jetzt der Abschluss eines der größten Infrastrukturprojekte der vergangenen zehn Jahre in Schwabhausen gefeiert. Die umfassende Sanierung der Wasserleitungen und die damit verbundene dauerhafte Sicherstellung der Wasserversorgung sind abgeschlossen.
Bürgermeister Wolfgang Hörl hat das Projekt mit einem lebendigen Organismus verglichen. Die Anamnese und Diagnose in Form eines Sanierungskonzeptes für die Wasseradern wurden bereits in der vorherigen Legislaturperiode angegangen. Von 2017 bis 2019 erfolgten die ersten Eingriffe in Oberroth, Stetten und Schwabhausen. Der Ringschluss in Stetten/Rumeltshausen entlang der Kreisstraße DAH 10 wurde zwischen 2021 und 2022 realisiert. Im Zeitraum 2023/2024 wurden schließlich die Hauptversorgungsleitung in der Münchner/Augsburger Straße sowie die Straßensanierung fertiggestellt. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 1,3 Millionen Euro.
„Asphalt zu riechen“, darüber freute sich Bürgermeister Wolfgang Hörl, als die Straßensanierungsarbeiten vor kurzer Zeit dem Ende entgegengingen. Insgesamt wurden 12 500 Quadratmeter Asphalt-Deckschicht erneuert. Ein großer Dank ging an das staatliche Bauamt, die Straßenmeisterei, an das Landratsamt und viele weitere Stellen, die Hand in Hand gearbeitet hätten.
Hörl hob die „Superleistung von allen Mitarbeitern“ im Rathaus und im Bauhof hervor und bedankte sich besonders bei Projektleiterin Sabrina Loibl und Bauamtsleiterin Brigitte Froschmeier. Hörl erwähnte allerdings auch ironisch die „wahnsinnig große Kompetenz in der Bürgerschaft“, die offenbar bestens wisse, wie man Wasserleitungen und Straßen baut.
Die Bauzeit von 38 Wochen, aufgeteilt in drei Bauabschnitte, wurde nicht nur eingehalten, sondern das Projekt wurde sogar eine Woche früher als geplant abgeschlossen.
Michael Schuderer vom staatlichen Bauamt bestätigte die sehr gute Zusammenarbeit. Und Landrat Stefan Löwl erzählte von seinen eigenen Erfahrungen mit „Umwegen“ und brachte eine Anekdote von seinem letzten Urlaub in den USA mit ein, als er eine 835 Kilometer lange Umleitung aufgrund einer flächendeckenden Überflutung bewältigen musste: „Machtenstein ist nichts dagegen.“
„Das Wertvolle sieht man nicht, und diesen Schatz müssen wir erhalten“, meinte Löwl, weil die unterirdischen Leitungen jetzt ihren Dienst tun, man davon allerdings nichts sieht. Er verglich das Sanierungskonzept mit dem Procedere bei einem Auto, das so lange nicht repariert werde, bis es nicht mehr fahrbereit sei. Er gratulierte der Gemeinde mit den Worten „Mutig gewesen, erfolgreich gewesen“ und allen Akteuren, die an diesem Großprojekt beteiligt waren.