Im „kleinen Grenzverkehr“ auf der Bundesstraße 307 in Kreuth haben Bundespolizisten einen Pakistaner aufgegriffen, der mit falschen Papieren einreisen wollte. Er musste das Land verlassen.
Kreuth - Die Rosenheimer Bundespolizei hat es am ersten Juli-Wochenende an verschiedenen Grenzübergängen mit rund 30 illegalen Einreiseversuchen zu tun bekommen. Auf der B 307 im Gemeindebereich Kreuth griffen die Beamten am Sonntag (6. Juli) einen Pakistaner mit zwei Identitäten auf.
Mann hatte sich unter anderen Personalien in Österreich aufgehalten
Wie die Bundespolizeiinspektion Rosenheim berichtet, wies sich der Mann, der in einem Pkw mit italienischem Kennzeichen mitfuhr, zunächst mit einer Identitätskarte aus, die zum Aufenthalt in Italien berechtigt. Mithilfe seiner Fingerabdrücke fanden die Beamten allerdings heraus, dass der 24-Jährige sich unter anderen Personalien in Österreich aufgehalten hatte. „Die österreichischen Behörden hatten ihn im Rahmen einer Rückkehrentscheidung bereits aufgefordert, das Land zu verlassen“, heißt es im Pressebericht. Somit stand der junge Mann im Verdacht, sich den italienischen Ausweis erschlichen zu haben.
Pakistaner wurde der österreichischen Polizei überstellt
Der Pakistaner wurde zur Bundespolizeiinspektion gebracht und wegen illegaler Einreise sowie Falschbeurkundung angezeigt. Anschließend wurde er der österreichischen Polizei überstellt.
gab