Erfreuliche Nachricht für die Gemeinde Münsing. Das neue Bürgerhaus kostet gut eine Million Euro weniger als veranschlagt.
Münsing - Das Bürgerhaus kostet weniger als veranschlagt. Diese erfreuliche Nachricht überbrachte der von der Gemeinde beauftragte Bauberater Peter Hacker in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Die Arbeiten seien „zu 99 Prozent abgeschlossen“, sagte er. Unterm Strich habe die Kommune für das Bürgerhaus mit dem Pallaufsaal und dem Rathaus 21, 4 Millionen Euro bezahlt – 1,1 Millionen weniger als geplant. Der Gemeinderat hatte nach Bürgerprotesten wegen einer zunächst enormen Kostenentwicklung einen Kostenoberdeckel von 22,5 Millionen Euro festgelegt. Mitberechnet, so Hacker, sei die Mehrwertsteuererstattung in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Erwartet werde noch ein staatlicher Zuschuss von etwa drei Millionen Euro.
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Trotz Einsparung: Bürgerhaus bislang teuerstes Bauprojekt in Münsing
Der Bauberater bezeichnete das Gebäude, das die Architekten Peck Daam entworfen haben, als „alles andere als ein 0815-Projekt“ und gab einen kurzen Rückblick. Im September 2021 wurde der erste Spatenstich vorgenommen, Richtfest feierte man im Dezember 2022. Nach gut zweijähriger Bauzeit mit einigen Höhen und Tiefen zog Ende des Jahres 2023 das Bauamt als erstes in die neuen Räume im Obergeschoss des Rathauses ein.
Es folgten die weiteren Abteilungen im März 2024. Im April 2024 ging der für 450 Besucher ausgelegte Pallaufsaal in Betrieb. Im Mai vergangenen Jahres wurde das bisher teuerste Bauprojekt in der Geschichte Münsings schließlich feierlich eingeweiht.
tal
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