Der 61-jährige Mann ist mit einer Bergsteigergruppe in den Alpen unterwegs. Am anspruchsvollen Jubiläumsgrat stürzt er 400 Meter in die Tiefe.
Garmisch-Partenkirchen - Ein 61-jähriger Bergsteiger ist am Dienstagmittag, 19. August, am Jubiläumsgrat in den bayerischen Alpen tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, stürzte der Mann aus Spanien zwischen der Mittleren und der Äußeren Höllentalspitze etwa 400 Höhenmeter über steiles, mit Felsen durchsetztes Gelände ab. Er kam schließlich in einer steilen Felsrinne zum Liegen.
Unfall beim Bergsteigen: Mann stürzt ohne Fremdeinwirkung
Der Verunglückte gehörte zu einer vierköpfigen Bergsteigergruppe, die den anspruchsvollen Jubiläumsgrat von der Zugspitze in Richtung Alpspitze überqueren wollte. Das Unglück ereignete sich kurz vor der Biwakschachtel, als der Mann ohne Fremdeinwirkung zu Sturz kam.
Die per Rettungshubschrauber zur Unglücksstelle gebrachte Notärztin und ein Bergretter der Bergwacht Grainau konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zur Bergung des Verstorbenen und zur Unfallaufnahme wurden ein Polizeihubschrauber sowie zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe eingesetzt.
Die Alpine Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau führt nun die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Diese stehen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.