Zwischen Samstag und Sonntag ereigneten sich zahlreiche Glätteunfälle im Großraum München. Die Polizei appelliert an Autofahrer, die Geschwindigkeit anzupassen.
Über zehn Verkehrsunfälle ereigneten sich zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen auf den Autobahnen A99 und A94 im Großraum München. Nach Angaben der Verkehrspolizei Hohenbrunn waren die meisten Unfälle auf nicht angepasste Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen zurückzuführen.
In den überwiegenden Fällen handelte es sich um alleinverschuldete Unfälle infolge von Glätte. Schwerwiegende Verletzungen blieben glücklicherweise aus: Die Beteiligten wurden maximal leicht verletzt, vielfach entstand lediglich Blechschaden.
Besonders am Samstagmittag kam es nach einem Unfall am Autobahnkreuz München-Süd, auch aufgrund des starken Reiseverkehrs in Richtung Süden und weil die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden musste, zu einem langen Stau.
Die Autobahnmeisterei war im Dauereinsatz, konnte jedoch nicht alle Fahrstreifen gleichzeitig räumen. Häufig blieb insbesondere der linke Fahrstreifen noch schneebedeckt. Nach Beobachtungen der Polizei unterschätzten viele Autofahrer die winterlichen Bedingungen, überholten trotz Glätte auf der linken Spur oder fuhren mit zu hoher Geschwindigkeit und riskieren damit Unfälle. Die Verkehrspolizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise den Witterungsverhältnissen anzupassen, ausreichend Abstand zu halten und besonders auf nicht geräumten Fahrstreifen vorsichtig zu fahren.
„Winterliche Straßen erfordern erhöhte Aufmerksamkeit und eine deutlich reduzierte Geschwindigkeit“, so ein Sprecher der Polizei. Nur so lasse sich das Unfallrisiko wirksam minimieren.