Mildere Luft erreicht viele Regionen Deutschlands und bringt erste Wärmeimpulse, doch im Nordosten hält sich die Kälte hartnäckig und sorgt weiter für Glätte.
Die kommenden Tage im Februar 2026 bringen eine spürbare Veränderung der Wetterlage und lassen vielerorts einen Hauch von Frühling aufkommen. Während sich im Westen und Süden ein sanfter Temperaturanstieg bemerkbar macht, bleibt der Nordosten weiter im Griff kalter Luft. Die unterschiedlichen Bedingungen prägen das Wochenende und sorgen für starke regionale Kontraste. Dabei rückt auch die Glättegefahr erneut in den Fokus, die laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes in einigen Gebieten weiterhin eine ernste Rolle spielt.
Ab Freitag setzt sich mildere Luft aus dem Westen durch und schiebt die Temperaturen in vielen Regionen spürbar nach oben. Auf The Weather Channel beschreibt Meteorologe Jan Schenk den Unterschied deutlich. Im Südwesten und Westen werde es deutlich wärmer, während der Nordosten weiter auf Plusgrade warten müsse. Auch der Frost bleibe dort bestehen, werde aber etwas abgeschwächt.
Milde Luft, Glättegefahr und große Temperaturspannen zum Wochenende
Bis Freitagmittag entspannt sich die Glatteis-Lage im Nordosten spürbar. Schnee und gefrierender Regen ziehen nach Osten ab. Im Süden und Westen fällt noch Regen, während die Temperaturen im Nordosten nur 0 bis 4 Grad erreichen. Im Westen und Südwesten steigt das Thermometer jedoch schon auf bis zu 10 Grad, am Oberrhein sogar auf 12 Grad.
Am Samstag, dem 7. Februar, steigen die Werte wohl weiter. Die Schneefallgrenze liegt bei 700 bis 800 Metern. Dennoch bleibt der Nordosten gefährdet, da gefrorene Böden zu glatten Straßen führen können. Gefrierender Regen sei zwar seltener als an den Vortagen, aber weiterhin möglich, so Expertenprognosen. Im Westen bleibt es dagegen trocken und sonniger. Dort werden 5 bis 14 Grad erreicht. Am wärmsten wird es aktuell im Breisgau.
Sonntag bringt erneut Unterschiede, so Schenk. Im Nordosten setzt wieder Niederschlag ein, was die Glättegefahr steigen lässt. Im Westen und Südwesten bleibt es freundlicher bei 5 bis 10 Grad. Im Rest des Landes liegen die Höchstwerte zwischen 0 und 4 Grad. Neue Kaltluft aus dem Osten lässt die Temperaturen im Nordosten weiter sinken. In der Nacht zum Montag sind wieder Schneeflocken möglich. Dabei lässt sich aktuell ein spannendes Phänomen beobachten: Ein Wüstentief erreicht Deutschland – doch hat es statt Wärme seltenen Blutschnee im Gepäck.