Tief „Quiteria“ trifft Bayern heute mit voller Wucht: Unwetterwarnung vor „starkem Schneefall“

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Kälte, Schnee, Glätte – der Winter schickt dieser Tage einen frühen Gruß in den Freistaat. Beim DWD warnt man derzeit für ganz Bayern vor dem Wintereinbruch.

München – Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge erreicht das Tief „Quiteria“ im Verlauf des heutigen Tages den Freistaat. Im aktuellen Wetterbericht heißt es: „Ein von der Bretagne nach Norditalien ziehendes Tief nimmt zum Abend zunehmend Einfluss auf das Wetter im Süden des Freistaats“. Damit einher gehen unter anderem starke Schneefälle.

In Bayern kommt es am Donnerstag laut DWD zu starken Schneefällen. Regional sind bis zu 40 Zentimeter möglich. (Symbolbild)
In Bayern kommt es am Donnerstag laut DWD zu starken Schneefällen. Regional sind bis zu 40 Zentimeter möglich. (Symbolbild) © IMAGO / NurPhoto

Amtliche Unwetterwarnung vor „starkem Schneefall“ in Bayern – DWD mit eindringlicher Warnung

Der DWD schreibt weiter, dass es bereits im Tagesverlauf am Donnerstag, 21. November, Schneeschauer geben kann. Gen Abend und in der Nacht zum Freitag, 22. November, aber, sind „im Süden zum Teil kräftige Schneefälle“ zu erwarten.

Zunächst warnen die Meteorologen für ganz Bayern vor Glätte. An den Mittelgebirgen teilweise um die drei Zentimeter Neuschnee. Im weiteren Tagesverlauf wird es dann aber so richtig winterlich: „Ab dem späten Nachmittag von Südwesten einsetzender Schneefall, im Laufe des Abends sich über der Südhälfte Bayerns ausbreitend. Bis Freitagmorgen dort verbreitet Schneeglätte“.

Zu den erwarteten Schneemengen schreiben die Wetter-Experten: „Im Umfeld der Donau 1 bis 5, im nördlichen und östlichen Alpenvorland 5 bis 10 cm Neuschnee. Im Südwesten Bayerns verbreitet Mengen über 10, im westlichen Alpenvorland über 15, Richtung Allgäu und Bodensee 20 bis 30 cm“. Verschont bleibt dagegen der Norden des Freistaats, dort ist nur mit vereinzelt Glätte zu rechnen.

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Alarmstufe rot in Bayern: DWD warnt vor Unwettergefahr durch Schnee

Auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes ist die genau Region markiert, in der es zu den stärksten Schneefällen kommt. Es handelt sich dabei um den Südwesten des Freistaats. Zwischen Oberstdorf, Landsberg und Garmisch-Partenkirchen gilt die zweithöchste Unwetter-Warnstufe des DWD. Dazu heißt es: „Es tritt im Warnzeitraum starker Schneefall mit Mengen zwischen 15 cm und 25 cm auf. Verbreitet wird es glatt.“ Rund um Oberstdorf könne in Staulagen sogar 40 Zentimeter erreicht werden.

Die aktuelle Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (Stand Donnerstag, 21. November, 8.33 Uhr). Bis Freitag gilt im Südwesten die Alarmstufe Rot wegen starker Schneefälle.
Die aktuelle Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (Stand Donnerstag, 21. November, 8.33 Uhr). Bis Freitag gilt im Südwesten die Alarmstufe Rot wegen starker Schneefälle. © Deutscher Wetterdienst

In weiteren südlichen Regionen Bayerns gilt die dritthöchste Unwetter-Warnstufe, betroffen davon ist auch München. Hier schreiben die Meteorologen: „Es tritt im Warnzeitraum Schneefall mit Mengen zwischen 10 cm und 15 cm auf. Verbreitet wird es glatt.“

Weiterhin heißt es aber in den Wetterberichten des DWD, dass sich der Schnee ab Freitag an die Alpen zurückziehen wird, sich die Lage dann also etwas entspannen wird. (fhz)

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