Das berichten verschiedene Medien wie etwa das Tech-Portal t3n. "Man habe 'ernsthafte Bedenken' hinsichtlich der in Nanjing produzierten LG-Akkus (Nickel-Mangan-Kobalt), die in Teslas Model 3 und Y zum Einsatz kommen", heißt es. "EV Clinic" veröffentlichte seine Erkenntnisse auch auf der Plattform X. Demnach hätten die Akkus eine „extrem hohe Ausfallraten und eine merklich kürzere Lebensdauer".
Genaue Zahlen, um wie viele Modelle es sich handeln, liefert der Post derweil nicht. Die EV Clinic gilt in der E-Auto-Branche als ein Team erfahrender Akku-Experten, gerade bei Teslas.
Tesla-Akkus mit "extrem hohen Ausfallraten"
Die fraglichen Akkus mit der Bezeichnung LG NCM811 seien in den Long Range- und Performance-Varianten von Tesla verbaut; also gerade den Modellen, die gerne für Langstrecken-Fahrten verwendet werden und oft am Tesla-Supercharger mit hoher Ladeleistung Strom zapfen. Wie die "EV Clinic" auf X schreibt, seien die Akkus in 90 Prozent der Fälle, in denen das Unternehmen solche Fahrzeuge in der Werkstatt hat, nicht durch einen Austausch defekter Zellen zu reparieren. Wegen hoher Zellwiderstände komme es auch beim Austausch einzelner Segmente mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zu Defekten. Die in den USA von Tesla produzierten Panasonic-Akkus seien dagegen deutlich zuverlässiger, heißt es weiter.
Scharfe Kritik an China-Akkus
Wie EV Clinic weiter schreibt, kritisiere man generell den Hype um eine angeblich überlegene chinesische Akku-Technik. Die beste Lösung für Kunden sei, defekte Akku-Pakete durch einen gebrauchten, aber noch "gesunden" Panasonic-Akku zu ersetzen. FOCUS online hat Tesla um eine Stellungnahme gebeten, diese steht noch aus.
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