Das Ergebnis erstrahlte in neuem Glanz. Denn pünktlich zur Einweihung der neuen Anzeigetafel lieferte der TuS Holzkirchen wohl sein bestes Spiel in der bisherigen Saison ab und bezwang den favorisierten FC Aschheim mit 2:0.
Zu lange will man sich im Holzkirchner Lager mit diesem Erfolg aber nicht aufhalten. „Ich habe meinen Spielern bereits am Montag im Training gesagt, dass das zwar ein super Spiel war, aber dass das jetzt abgehakt ist“, sagt TuS-Coach Orhan Akkurt. Der Fokus liegt auf der nächsten Aufgabe, dem Auswärtsspiel beim SB DJK Rosenheim am Samstag (Anstoß 14 Uhr).
In der Inn-Stadt sollen möglichst die nächsten Punkte für die TuS-Kicker folgen. „Ich finde, dass jeder Gegner in einer gewissen Weise gleich gut ist“, sagt Akkurt. „Wir müssen immer 110 Prozent abrufen.“ Vor allem, weil die Aufgabe in Rosenheim durchaus unangenehm sein könnte. „Sie werden uns sicher alles abverlangen“, glaubt Akkurt. Nicht zuletzt, weil die Rosenheimer nach zuletzt drei Niederlagen in Serie durchaus unter Druck stehen.
Damit will man sich im Holzkirchner Lager aber nicht beschäftigen. Der Fokus gilt der eigenen Mannschaft. Hinter dem einen oder anderen Spieler gibt es noch ein Fragezeichen. Beispielsweise hinter Stammkeeper Maximilian Riedmüller. Ihn setzte zuletzt eine Rippenverletzung außer Gefecht. „Wir werden sehen, ob es reicht“, sagt Akkurt. Ansonsten dürfte erneut Maximilian Schömig zwischen den Pfosten stehen, der gegen Aschheim vor einer Woche eine starke Vorstellung ablieferte.
Zudem gibt es erfreuliche Nachrichten: Die Armverletzung von Alexander Zetterer entpuppte sich als weniger schwer, sodass er sogar vor einer Woche überraschend im Kader stand. „Er konnte die Woche trainieren und könnte auch spielen“, verrät Akkurt. Allerdings ist es ein Risiko. Daher dürften erneut Lukas Krepek und Maximilian Avril im Abwehrzentrum beginnen. Bastian Eckl kehrt nach überstandener Krankheit zurück. Dagegen dürfte Max Freundl krankheitsbedingt fehlen. Für ihn könnte Tim Feldbrach in den Angriff rücken.
Unabhängig von der Startelf will der TuS unbedingt an die jüngste Leistung anknüpfen und an der eigenen Konstanz arbeiten. „Es war klar, dass es ein Prozess wird“, sagt Akkurt. „Aber die Automatismen greifen immer besser. Dadurch werden wir auch konstanter.“ Deshalb sollen beim Spiel in Rosenheim die nächsten Punkte folgen.