Starnberger Tunnel-Bohrmaschine: Rohre für Stromleitung werden verlegt

  1. Startseite
  2. Lokales
  3. Starnberg
  4. Starnberg

Kommentare

Immer hilfsbereit sind die Arbeiter, die derzeit an der äußeren Leutstettener Straße Leerrohre verlegen. Es ist die erste Baustelle einer ganzen Reihe in den kommenden Monaten. © Andrea Jaksch

An der Leutstettener Straße werden derzeit Leerrohre verlegt. Hintergrund ist die Stromversorgung für die Tunnelbohrmasche, die in einigen Jahren den B 2-Tunnel bohren soll.

Starnberg - Wegen Bauarbeiten kommt es im Bereich der äußeren Leutstettener Straße Richtung Bahnhof Nord in Starnberg derzeit zu Behinderungen. Dort werden Leerrohre für Starkstromleitungen verlegt. Es wird beileibe nicht die einzige derartige Baustelle bleiben, denn: Die Leerrohre sind für die Stromversorgung der Tunnelbohrmaschine nötig, die eines wegen des noch laufenden Tekturverfahrens nicht bekannten Tages die Röhre unter Starnberg bohren soll.

Die derzeit laufenden Arbeiten sollen voraussichtlich bis 6. September dauern, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit. Die Gehwege seien während der Arbeit „teilgesperrt“, könnten weiterhin von Fußgängern genutzt werden. Radfahrer müssen absteigen. Das trifft die Realität nicht ganz genau: In Teilbereichen ist für Menschen mit Rollator zu wenig Platz. Die Arbeiter helfen aber allen, sicher über die Baustelle zu kommen.

Tunnel Starnberg: Starkstromleitungen quer durch die Stadt

Die Leerrohre kommen nicht nur in den Seitenbereich der äußeren Leutstettener Straße. Danach werden welche im Bereich Rheinland- und Ferdinand-Maria-Straße verlegt. Denn: Die Starkstromleitungen für den Mittelspannungsbereich –bis zu 30 000 Volt – müssen quer durch die Stadt bis zum späteren Südportal des B 2-Tunnels in Neusöcking verlegt werden. Von dort soll sich die Tunnelbohrmaschine in Bewegung setzen. Nicht alle Abschnitte werden noch heuer realisiert. Der Tutzinger-Hof-Platz beispielsweise, der ebenfalls passiert werden muss, sei wohl erst 2025 an der Reihe, sagte Marco Pulci vom Staatlichen Bauamt Weilheim auf Anfrage. Die Leitung ist, wenn der Tunnel einmal fertig ist, kein Schrott in der Erde. Sie werde für die Stromversorgung von Wohngebieten im Süden Starnbergs verwendet, erklärte Pulci.

Für Stromleitungen ist das Bayernwerk zuständig, das auch die aktuellen Arbeiten in Auftrag gegeben hat. Das bestätigte ein Sprecher auf Anfrage und auch, dass die Leitungen für die Tunnelmaschine verlegt würden.

Auch interessant

Kommentare