24 Frauen haben in Erding ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin begonnen. Damit wollen sie sich ein zweites berufliches Standbein schaffen.
Die Landwirtschaftsschule Erding begrüßte 24 motivierte Frauen, die ihre Ausbildung in der Hauswirtschaft begonnen haben. Sie zielt darauf ab, Hauswirtschaft von Grund auf zu vermitteln.
„Wir sind eine Schule, in der man fürs Leben lernt. Praktisches Wissen und Können stehen im Vordergrund“, erklärt die stellvertretende Leiterin Helga Bauschmid in einer Pressemitteilung. In den praxisorientierten Fächern erlernen die Frauen Fertigkeiten, die im Alltag und Berufsleben von großer Bedeutung seien. Auch die Theorie kommt nicht zu kurz. In den Bereichen Ernährung und Lebensmittel, Haushalts- und Finanzmanagement sowie Familie und Betreuung erwarte die Studentinnen ein spannender Unterricht.
Die Gruppe setzt sich vielfältig zusammen: 18 der angehenden Hauswirtschafterinnen kommen aus dem Landkreis Erding, jeweils zwei aus den Kreisen Freising, Mühldorf und München. Aufnahmevoraussetzung für die Schule, die berufsbegleitend absolviert wird, ist eine berufliche Erstausbildung außerhalb der Hauswirtschaft. Viele der Neuen haben einen kaufmännischen Beruf erlernt oder sind in der Verwaltung tätig. Andere arbeiten im Gesundheitsbereich oder als Erzieherin. „Die vielfältigen Vorerfahrungen und bisherigen Ausbildungswege sind immer eine Bereicherung für den Unterricht“, so Bauschmid.
„Warum besuchen Sie die Schule?“ Das war eine Fragestellung am ersten Tag. Mit dem fundierten hauswirtschaftlichen Wissen wollen sich manche der Frauen ein zweites Standbein im landwirtschaftlichen Betrieb, etwa in der Direktvermarktung, aufbauen, oder sich im hauswirtschaftlichen Dienstleistungsbereich selbstständig machen.
Sie lernen, die Abläufe im Haushalt besser zu strukturieren und Nachhaltigkeit, regionale und saisonale Ernährung im Alltag umzusetzen. Die Frauen werden die Schule im März 2026 als Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung abschließen. „Sie sind nach ihrem Abschluss bestens auf die Herausforderungen in Familienhaushalten, landwirtschaftlichen Betrieben oder auch sozialen Einrichtungen vorbereitet“, betont Bauschmid und wünscht allen eine erfolgreiche Schulzeit und ein harmonisches Miteinander.
Die angehenden Hauswirtschafterinnen sind Ilona Beil (Unterschleißheim), Veronika Berger (St. Wolfgang), Regina Daumoser (St. Wolfgang), Tina Döllel (Buchbach), Catharina Gartner (Pastetten), Isabella Götz (Langenpreising), Lisa Grundner (St. Wolfgang), Lisa-Maria Haindl (Dorfen), Anna Hillebrand (Au/Hallertau), Melanie Höß (München), Christine Irl (Fraunberg), Ramona Irl (Fraunberg), Veronika Kronseder (Schwindegg), Veronika Oskar (Lengdorf), Martina Podolinsky (Freising), Alexandra Maria Rötzer (Pastetten), Bettina Scherzl (Fraunberg), Maria Schmaunz (Erding), Anna Schraufstetter (Taufkirchen), Regina Sedlmeier (Dorfen), Theresa Seilbeck (Dorfen), Julia Simeth (Fraunberg), Lisa Strzybny (Eitting) und Veronika Wegmann (Steinkirchen).