EV Moosburg im Kampf um die vorderen Playoff-Plätze: Dorfen vor der Brust, Trostberg im Kopf

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Dorfen zum Vierten: Die Moosburger um Goalie Thomas Hingel hatten bisher gegen den ESC nichts zu lachen. © Dominik Findelsberger

Der EV Moosburg bekommt am Freitag eine letzte Chance, gegen den Bayernliga-Absteiger Dorfen zu punkten. Dreimal wurde es damit bislang nichts.

Moosburg – Die Eishockey-Landesligisten haben je nach regionaler Zugehörigkeit Spielpläne mit unterschiedlich hohem Schwierigkeitsgrad. So hat der EV Moosburg die zweifelhafte Ehre, viermal gegen den ESC Dorfen zu spielen, während etwa der EHC Bayreuth jeweils viermal gegen die Kellerkinder EHC Straubing und VER Selb antreten darf. Diese Feinheiten des Spielplans greifen in der Schlussphase der Saison immer mehr. Der EVM muss nun erneut gegen Dorfen ran und hat, nach den teils schmerzhaften Pleiten, im Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr, Clariant-Arena) die letzte Möglichkeit, zumindest einmal Punkte gegen den ESC zu holen.

Niederlagen gegen den ESC fielen oft etwas zu deutlich aus

Bisher gab es gegen den Tabellendritten ein 3:5, ein 2:8 und ein 2:6 – und im Gegensatz zu den starken Auftritten gegen die anderen Topteams Haßfurt und Pegnitz war der EVM in den Duellen mit dem Bayernliga-Absteiger gefühlt immer weit von einem Erfolgserlebnis entfernt. Trainer Markus Knallinger verweist jedoch darauf, dass man auch bei den drei Niederlagen Momente hatte, wo die Aufgabe für den Favoriten knifflig hätte werden können. Moosburg ließ Chancen zu Anschlusstoren liegen. Die Ergebnisse waren schlussendlich deutlicher, als es die Spielverläufe hergaben.

Auch diesmal ist die Partie eine Art Bonusspiel, in dem man gerne Punkte mitnimmt, aber sie nicht unbedingt erwartet. „Wir wollen es wieder probieren, Dorfen zu besiegen“, sagt Knallinger. Der Coach macht allerdings auch deutlich, dass man gegen den ESC die Zähler nicht mit Larifari-Eishockey abschenken will. Der Trainer fordert, „dass wir dieses Tempo gehen, das wir uns vorgenommen haben“. Die Basis-Leistung muss stimmen – und dann entscheiden letztlich die Topspieler der Dorfener, ob es ein enges Match werden kann.

Hinter zwei Moosburger Topstürmern stehen weiterhin dicke Fragezeichen

Das Problem: Knallinger hat weiterhin einen kleinen Kader und verweist darauf, „dass unser Fokus auf den nächsten Spielen liegt“. Eine Woche später treffen sich der Fünfte EV Moosburg und der Vierte TSV Trostberg zum Duell der beiden Clubs, die gerne als Nummer vier der Tabelle in der ersten Playoff-Runde Heimrecht hätten. Kranke oder angeschlagene Spieler bekommen deshalb im Zweifelsfall dieses Wochenende eine Pause.

Moosburgs Angreifer Simon Huber stand nach drei Wochen Pause erstmals wieder im Training auf dem Eis. Er wird gegen Dorfen aber noch nicht im Kader sein. Für die beiden Topstürmer Nik Unuk und Dominik Chara kam eine Wiederaufnahme des Trainings derweil noch nicht in Frage. „Ihre Rückkehr steht in den Sternen“, sagt Knallinger. Man müsse den Verlauf der Genesung abwarten und Geduld haben. Die Eishackler aus der Dreirosenstadt schauen bereits auf Trostberg und auf die beiden Partien gegen den ESV Waldkirchen, in denen sie den vierten Platz erreichen und sichern wollen.

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