Der Handwerkerverein plant im April eine große Gewerbeschau in Arzbach. Bereits 38 Betriebe haben sich angemeldet – deutlich mehr als 2004.
Wackersberg – Der Handwerkerverein Wackersberg steckt mitten in den Vorbereitungen für die große Gewerbeschau, die im April in Arzbach stattfinden wird. Die zweitägige Veranstaltung soll an die erfolgreiche Premiere im Jahr 2004 anknüpfen. Das hat sich der von Georg Buchberger geführte Verein vorgenommen.
Handwerkerverein steht finanziell gut da
Beim traditionellen Jahrtag berichtete der stellvertretende Vorsitzende Thomas Rinner, dass bereits 38 Anmeldungen vorliegen. Vor 22 Jahren wurden lediglich 23 Teilnehmer gezählt. Als Ehrengast soll der bayerische Wirtschaftsminister in den Isarwinkel kommen. „Wir wollen Hubert Aiwanger zeigen, was wir auf die Beine stellen können“, sagte Rinner. Dank der großen Sporthalle und der Freiflächen im Umfeld können noch einige Ausstellerplätze vergeben werden. „Auch Betriebe aus Fischbach sind herzlich zur Teilnahme eingeladen“, sagte Vorstand Buchberger. Er freut sich schon jetzt mit seinen Vorstandskollegen auf eine „super Gewerbeschau“.
Der Handwerkerverein zählte am 143. Jahrtag dank neun Neuzugängen 370 Mitglieder. An die im vergangenen Jahr verstorbenen Hans Kastenmüller, Josef Wasensteiner und Josef Scheifl wurde beim Totengedenken erinnert. Die Vereinskasse ist gut gefüllt, berichtete Schatzmeister Andreas Simon. Er dankte Resi März für die Hilfe beim Kassieren von ausständigen Jahresbeiträgen.
Gewerbesteuer im Ort gestiegen
Bürgermeister Jan Göhzold warb in seinem Grußwort für die Teilnahme an der Arzbacher Gewerbeschau: „Hier könnt Ihr Eure Firma auf einer großen Ebene vorstellen.“ Als Wackersberger Kämmerer sei er zudem sehr erfreut über die gute Entwicklung der Gewerbesteuer, die von 1,14 Millionen im Jahr 2024 auf 1,46 Millionen Euro im Jahr 2025 gestiegen sei. In vergleichbaren Gemeinden sei sie dagegen eingebrochen. Der Wackersberger Anstieg sei ein Indikator dafür, dass es in der Gemeinde ausreichend Arbeitsplätze gibt.
Pfarrer Leo Sobik wünschte dem Verein ein gutes und erfolgreiches neues Jahr. „Auch ich bin ein Handwerker“, sagte der Geistliche. „Ich segne immerzu.“